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DJK-Bundesjugendtag 2020 in Dortmund

Der diesjährige Bundesjugendtag der DJK Sportjugend in Dortmund bleibt den Teilnehmenden ganz besonders in Erinnerung. Nicht nur weil der Bundesjugendtag die erste Veranstaltung der DJK Sportjugend im einhundertsten Jubiläumsjahr des DJK-Sportverbandes ist und somit den Auftakt zu den vielen Feierlichkeiten 2020 bildet, sondern auch wegen drei Fliegerbomben aus dem 2. Weltkrieg und deren Entschärfungen, welche dazu geführt haben, dass der Bundesjugendtag anstatt drei, leider nur zwei Tage dauern konnte. Die ca. 120 Teilnehmenden, bestehend aus Delegierten, Gästen der Politik, Religion und dem Sport, sowie den hauptamtlichen Mitarbeitern und allen voran dem Ausrichter der Veranstaltung, die Jugendleitung des DJK DV Paderborn, haben sich das Motto des Jubiläumsjahrs „Sein Bestes geben“ zu Herzen genommen und allen Widrigkeiten zum Trotz, die Veranstaltung zu einem großartigen Erlebnis werden lassen.

Nach den üblichen Administrativen Tätigkeiten versammelten sich die Teilnehmenden im Plenarsaal des Lensing-Carrée Conference Center, einem sehr modernen Tagungsort inmitten der Dortmunder Innenstadt, welcher optimale Bedingungen für die Gremien-Arbeit bot. Der Einstieg hatte es in sich, nach der offiziellen Begrüßung durch die Bundesjugendleiter Saskia Zitt und Simon Winter und den darauffolgenden Grußworten der Präsidentin des DJK-Sportverbands, Elsbeth Beha, sowie des Vorsitzenden des DJK DV Paderborn, Sven Beulshausen, durften in diesem Jahr zum ersten Mal die Bundesfreiwilligendienstleistenden und gewählten DJK-Freiwilligendienstsprecher, Dana Homann und Marvin Kinzer, die Delegierten und Gäste begrüßen. Hierbei lobten diese, den von der DJK Sportjugend eingeschlagenen Weg der eigenen Trägerschaft im Bundesfreiwilligendienst und der damit verbundenen Engagement-Förderung insbesondere von jungen Engagements, forderten aber zugleich ein, sich weiterhin stark für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Freiwillige einzusetzen, wie z.B. durch die Forderung „Freie Fahrt für Freiwillige“. Im Anschluss wurden alle zurzeit beschäftigten Freiwilligendienstleistenden, sowie die in diesem Jahr besonders zahlreich vertretenden Newcomer, also die Teilnehmenden, die das erste Mal bei einem Bundesjugendtag dabei sind, begrüßt und vorgestellt.

Ein besonderes Zeichen setzte die Bundesjugendleitung in dem sie das Thema der Prävention von sexueller Gewalt im Sport (PSG) ganz zu Beginn der Sitzung platzierte. Professor Dr. Bettina Rulofs, DJK Ethikpreisträgerin und Expertin im Themengebiet PSG hielt einen gleichermaßen informativen, wie bewegenden Vortrag, welcher den Betroffenen von sexueller Gewalt im Sport eine Stimme verleiht und durch die wissenschaftliche Aufarbeitung des Forschungsprojektes „VOICE“, Handlungsempfehlungen für Verbände ableitet.

Die Gremienarbeit, die am Freitag und Samstag erfolgte und mitunter durch rege Diskussionen begleitet wurde, kam auch dieses Jahr wieder zu wichtigen und notwendigen Entscheidungen für die Ausrichtung und Handlungsfähigkeit der DJK Sportjugend. Allen voran galt es 2020 wieder eine neue Bundesjugendleitung zu wählen. Saskia Zitt wurde als Bundesjugendleiterin wiedergewählt, ihr zur Seite steht der neu gewählte Bundesjugendleiter Fabian Pieters, welcher zuvor die Position des Beisitzers bekleidete. Als stellvertretende Bundesjugendleiterin wurde Lavinia Schuller wiedergewählt. Als stellvertretender Bundesjugendleiter wurde Simon Winter neu gewählt, Winter bekleidete zuvor die Position des Bundesjugendleiters. Als Beisitzer wurden Daniel Schnack, ehemals stellvertretender Bundesjugendleiter, Nina Wagner, Samuel Brunke und Andreas Stöhr gewählt. Nicht mehr zur Wahl standen Sina Radermacher, Yannick van Holten und Michael Wilbert, denen recht herzlich für ihren Einsatz gedankt wurde. Sina Radermacher, vertritt weiterhin als Beauftragte für das Themenfeld PSG den DJK-Sportverband und die DJK Sportjugend auf Bundesebene.

Das Rahmenprogramm des Bundesjugendtages musste aufgrund der oben bereits beschreibenden Problematik leider an vielen Stellen verkürzt werden, so dass verschiedene geplante Programmpunkte, wie z.B. der Besuch des Fußballmuseums oder diverse Sport- und Kulturangebote nicht wie geplant stattfinden konnten. Natürlich hat es dennoch am Freitag ein Friedensgebet an der Friedenssäule in Dortmund und am Samstag einen kreativen und bewegten Gottesdienst gegeben, welcher wie es sich für einen katholischen Sportverband schickt, stilecht in einer Sporthalle zelebriert wurde. Und auch die Festabende, sowohl am Freitag- als auch am Samstagabend ließen keine Wünsche offen. Innerhalb dieser hatte die Bundesjugendleitung die große Freude drei Ehrungen auszusprechen. Zwei davon gingen an Mitarbeitende der deutschen Sportjugend und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, welche die DJK Sportjugend über viele Jahre begleitet und in besonderen Maße gefördert haben. Die Präsidentin des DJK-Sportverbandes, Elsbeth Beha, ehrte sowohl Peter Lautenbach (dsj) als auch Gisela Flaetgen (BZgA) für deren Verdienste jeweils mit dem Ehrenbrief der DJK. Die dritte Ehrung der DJK Sportjugend, der Engagementpreis 2020 ging an Lukas Monnerjahn. Sina Radermacher und Fabian Pieters betonten in ihrer Rede, die besonderen Verdienste Monnerjahns als langjähriger Anti-Doping-Juniorbotschafter und Förderer der internationalen Jugendarbeit innerhalb der DJK Sportjugend und der FICEP.

Der nächste Bundesjugendtag 2021 wird dann vom 08. - 10. Januar in Berlin stattfinden, wir freuen uns sehr. Zum Schluss gebührt dem Ausrichter, der Bundesjugendleitung des DV Paderborn, an dieser Stelle noch einmal der ausdrückliche Dank für die tolle Organisation und hervorragende Ausrichtung des Bundesjugendtages 2020. Wir möchten uns im Namen aller Teilnehmenden bedanken und kommen gerne jeder Zeit wieder.

Höchstes Gremium der DJK-Sportjugend tagte in Bonn

Live ist live –Streaming darf warten

Höchstes Gremium der DJK-Sportjugend tagte in Bonn

Fröhlichkeit und Narretei kennzeichneten u.a. den diesjährigen Bundesjugendtag. Vom Spielmannszug bis närrischer Predigt, vom Museumsbesuch bis Friedensgebet, von Tagesordnungspunkten bis „Sein Bestes geben“, von singen und tanzen über lachen und scherzen bis zum Diskutieren und Entscheiden, alle emotionalen, menschlichen Facetten wurde bedient.

Den annähernd 60 Delegierten, beratenden Mitgliedern sowie Gästen aus Nah und Fern wurde ein buntes, vielfältiges Wochenende geboten.  Die Kölner Gastgeber hatten sich viel Mühe gemacht und brachten alle DJK-Elemente zum Klingen. Der Jahresanfang ist geglückt, brachte viele junge Menschen mit Ideen und Gedanken zusammen und macht Spaß auf die kommende Zeit, die sich insbesondere um das bevorstehende DJK-Jubiläum drehen wird.

Zum Schluss wurde nochmals heftig darüber diskutiert, ob es eine Videoübertragung des Bundesjugendtages in die Wohnzimmer verhinderter Interessenten braucht? Alle die vor Ort waren, erlebten drei tolle, intensive und nachhaltige Tage in Bonn am Rhein. Der Gastgebende Diözesanverband aus Köln hatte mit einem engagierten Team dafür gesorgt, dass sich alle wohlfühlen konnten und miteinander eine schöne Zeit verbrachten. Es wurde deutlich, dass der persönliche Austausch und das Ringen um Argumente wesentlich für die Findung von zukunftsweisenden, guten Entscheidungen sind. Davon lebt der  DJK-Bundesjugendtag, der sich sicherlich einer großen Beliebtheit bei Video-Streaming erfreuen würde. Doch, live ist live und unschlagbar!

 

>> Bericht der DJK-Sportjugend

DJK-Bundesjugendtag 2018 in Homburg

Begrüßungsempfang in der Foyerhalle

Themengespräche u.a. mit Weihbischof Jörg Michael Peters

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit Makkabi Deutschland

Saskia Zitt und Simon Winter führen die DJK-Sportjugend

Beim DJK Bundesjugendtag vom 12.-14. Januar 2018 in saarländischen Homburg wurde eine neue Bundesjugendleitung gewählt. Saskia Zitt von der DJK-SG St. Ingbert im Bistum Speyer ist neue Bundesjugendleiterin, Simon Winter aus Augsburg neuer Bundesjugendleiter. Weitere Höhepunkte waren am Freitag das Friedensgebet mit einer beeindruckenden Lichterprozession zur Synagoge und am Samstag der Festgottesdienst mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann in der Stadtkirche St. Michael.


Der Bundesjugendtag 2018 stand ganz im Zeichen der Neuwahlen. Neben den Bundesjugendleitern Zitt und Winter wurden Lavinia Schuller (DJK-Diözesanverband Eichstätt) und Daniel Schnack (DJK-Diözesanverband Trier) als stellvertretende Bundesjugendleiter sowie die Beisitzer*innen Yannick von Holten (Hamburg), Fabian Pieters (Köln), Sina Radermacher und Michael Wilbert (beide Trier) gewählt. Damit ist die neue Bundesjugendleitung wieder komplett mit acht Personen besetzt, nachdem in der abgelaufenen Legislaturperiode zwei Positionen vakant waren. Verabschiedet wurden in festlichem Rahmen Kathrin Bernd, Greta Kipping, Michael Leyendecker sowie Dr. Philipp Muchalla.


Selbstverständlich standen auch vielen inhaltliche Themen auf der Tagesordnung. Ein breites Spektrum vom Kindeswohl bis über die Sportethik. Zudem wurden die Delegierten seitens der Bundesjugendleitung über die vergangenen und geplanten Maßnahmen ausführlich informiert und der Rechenschaftsbericht vorgelegt. Ein Kooperationsvertrag mit dem jüdischen Sportverband Makkabi Deutschland wurde zudem unterzeichnet.

Ein wichtiger emotionaler und politischer Akzent wurde am Freitag nach der offiziellen Eröffnung des Bundesjugendtages gesetzt. In der Dunkelheit wurden an der Hohenburg Jugendherberge bei einem Eingangsgebet Kerzen entzündet und alle setzten sich nach einer Einstimmung durch den Geistlichen Beirat des DJK-Sportverbandes, Pfarrer Michael Kühn, in Bewegung mit dem Ziel Synagoge. Ein beeindruckendes Bild: Über 100 Menschen in einer Lichterprozession durch die Stadt! In der Synagoge wurde gesungen und um den Frieden bei uns und in der Welt gebetet. Alle hielten ein blaues Band, auf dem in verschiedenen Sprachen das Wort „Frieden“ stand, fest in der Hand als Zeichen der Verbundenheit. Willi-Günther Haßdenteufel, DJK-Diözesanvorsitzender im Bistum Speyer, und Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier) waren tief beeindruckt.

Weiterer Höhepunkt war am Samstagabend der Festgottesdienst in der Stadtkirche St. Michael mit dem Speyrer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann, den Pfarrer Kühn herzlich im Namen der DJK begrüßte ebenso wie den Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters. Delegierte und Gäste füllten die Kirche. In seiner dynamischen Predigt wies Bischof Wiesemann auf die enge Verbindung von Leib und Seele hin anhand vieler Beispiele aus der Heiligen Schrift. Er erinnerte an das gerade gefeierte Weihnachtsfest: Gott wird Mensch! Dadurch ist etwas in Bewegung geraten: Glauben bewegt und bleibt in Bewegung. Jesus selbst war als Wanderprediger unterwegs und bewegte die Menschen, die sich ihm zuwandten. Wiesemann erinnerte an Prälat Carl Mosterts, den Gründer der DJK 1920 in Würzburg, der die Verbindung von Spiritualität und Körpererfahrung erkannte und die Freude an der Bewegung betonte. „Jede*r von uns, von euch ist ein Tempel des Heiligen Geistes – verherrlicht also Gott in eurem Leib!“ so Wiesemann. In einer Gabenprozession brachten junge Sportler*innen diverse Sportgeräte zum Altar und trugen ihre Fürbitten vor. Die musikalische Gestaltung hatte der aus dem Bliesgau kommende Chor „Coloured Voices“ unter der Leitung von Frank Huppert mit dem Organisten Stefan Lang übernommen. Es war ein beeindruckender Gottesdienst mit starken Inhalten und den vielen Bannern aus den Diözesanverbänden. Im Anschluss hatten die Speyerer Gastgeber ein saarländisches Büffet vorbereitet mit typischen saarländischen Gerichten: Schales, Hoorige, Geheirade, Lyonerpfanne und verschiedene Salate. Alle zeigten sich begeistert – für jede*n war etwas dabei!


Am Sonntag standen noch einige Punkte auf der abzuarbeitenden Tagesordnung. Und die Delegation aus dem Erzbistum Köln lud zum nächsten DJKBundesjugendtag nach Bonn ein – natürlich närrisch und mit Kamelle. Ein positives Resümee zogen Haßdenteufel und die beiden Diözesanjugendleiterinnen Claudia Huppert und Zitt: „Es war eine tolle Atmosphäre, alles lief glatt und es hat Spaß gemacht, Gastgeber zu sein.“

Zum Bericht der Sportjugend

Ausrichter der DJK-Bundesjugendtage

1959 DV Köln/Altenberg

1960 DV Köln

1961 Frankfurt

1962 DV Speyer

1963 Berlin

1964 DV Trier Koblenz

1965 Nürnberg

1966 in Würzburg (P)

1967 in Kassel (P)

1968 in Heppenheim (P)

1969 DV Hildesheim

1970 DV Rottenburg-Stuttgart in Stuttgart-Ruit (P)

1971 DV Hamburg in Maschen (P)

1972 DV Bamberg in Nürnberg (P)

1973 DV Münster in Münster (P)

1974 DV Regensburg in Regensburg (P)

1975 DV Berlin in Berlin (P)

1976 DV Speyer in Ludwigshafen (P)

1977 DV Augsburg in Augsburg (P)

1978 DV Essen in Kettwig (P)

1979 DV Speyer in Ludwigshafen (P)

 

 

1980 DV Bamberg in Nürnberg (P)

1981 DV Paderborn in Hardehausen (P)

1982 DV Hildesheim

1983 DV Köln

1984 DV Limburg

1985 DV Würzburg

1986 DV Osnabrück/Hamburg in Hamburg

1987 DV Freiburg

1988 DV Aachen

1989 DV Paderborn

1990 DV Trier

1991 DV Münster

1992 DV Eichstätt

1993 DV Mainz

1994 DV Essen

1995 DV Rottenburg-Stuttgart in Wernau

1996 DV Augsburg in Augsburg

1997 LV Thüringen in Heiligenstadt

1998 DV Hamburg in Scharbeutz

1999 DV Würzburg in Würzburg

2000 DV Trier in Bullay

2001 DV Freiburg in Rastatt

2002 DV Paderborn in Hardehausen

2003 DV Regensburg in Waldmünchen

2004 DV Osnabrück in Sögel

2005 DV Aachen in Aachen

2006 DV München in Ruhpolding

2007 DV Köln in Köln

2008 DV Münster in Gemen

2009 DV Limburg in Hübingen

2010 DV Würzburg in Volkersberg

2011 DV Trier in Oberwesel

2012 DV Passau in Passau

2013 DV Rottenburg-Stuttgart in Stuttgart

2014 DV Freiburg in Karlsruhe

2015 DV Augsburg in Augsburg

2016 DV Hamburg in Hamburg

2017 DV Trier in Trier

2018 DV Speyer in Homburg an der Saar

2019 DV Köln in Bonn

2020 DV Paderborn in Dortmund

2021 DV Berlin in Berlin