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DJK-Sportvereine sind wertvoll!

Der Wert von DJK-Sportvereinen in unserer Gesellschaft ist kaum messbar. Aber man erspürt diesen, wenn man aktiv Sport treibt oder diesen mit gestaltet. Diesen Wert zu erfahren kann zu einem gelingenden Leben beitragen, kann Lebensqualität steigern. Die DJK orientiert sich an einem christlichen humanistischen Menschenbild. Die Verantwortung für sich selbst, für die Mitmenschen und für die Umwelt ist wesentlich. Der Mensch ist eine Einheit mit Leib, Geist und Seele. Dies gibt dem Leben eine Ziel- und Sinnorientierung.

In den letzten Jahren wurde bei den regionalen Begegnungen („DJK on Tour“- DJK-Diözesanvorstand im Dialog) des DJK-Vorstandes mit den DJK-Vereinen im Bistum Trier engagiert am DJK-Profil, an Alleinstellungsmerkmalen und Forderungen an die DJK-Arbeit gearbeitet und beraten.

Die Ergebnisse, die nunmehr vorliegen, dienen für eine klare und transparente Aufgabenorientierung in der DJK-Bewegung, die den Wert der DJK herausstreicht. Sie dienen als Grundlage und Orientierung bei der Umsetzung von mehr Menschlichkeit im Sport. Eine Verpflichtung die DJK-Identität stiftet! Gleichzeitig sollen diese Forderungen in Sport, Kirche, Politik und Gesellschaft ausstrahlen und das Engagement der DJK-Vereine unterstreichen sowie generell für ein humanes Miteinander im Sport sorgen.

DJK-Akzente für mehr Menschlichkeit im Sport und durch Sport

  • Treibe Spiel und Sport fair, halte dich an die Regeln!
  • Respektiere und toleriere Gegner, Mitspieler, Spielleiter, Verantwortliche und Zuschauer!
  • Akzeptiere eine Niederlage mit Würde und Anstand!
  • Integriere Menschen anderer Herkunft, Religion, mit Handicap oder in Armut lebend!
  • Lehne Korruption, Drogen, Rassismus, Gewalt, Doping und sexuellen Missbrauch im Sport ab!
  • Sorge für eine DJK-Identität der verantwortlichen Mitarbeiter/innen, der Mitglieder und Sportler/innen!
  • Sei offen für Ideen, Anregungen, Wünsche, Kritik und Veränderung!
  • Eröffne Kindern und Jugendlichen neue DJK-Erlebnisräume und mache sie stark!
  • Fördere die Talente und die Persönlichkeit von Menschen!
  • Rücke den Menschen in den Mittelpunkt deines Handelns und nicht nur die Leistung und den Erfolg!

Anmerkung: Diese Forderungen wurden bei den regionalen Begegnungen (DJK on Tour) des DJK-Vorstandes mit den DJK-Vereinen erarbeitet. Sie dienen als Grundlage und Orientierung bei der Umsetzung von mehr Menschlichkeit im Sport und durch Sport. Eine Verpflichtung die DJK-Identität stiftet.

Vatikanisches Sportdokument “Sein Bestes geben”

Eine deutsche Zusammenfassung des Vatikanischen Sportdokuments von Professor Norbert Müller

Die Dicastery for the Laity, Family and Life (“ Dikasterium für die Laien, Familien und das Leben” innerhalb der Kurie) bietet hier der Sportwelt ein nützliches Dokument, welches sich für den „Aufbau eines humanen und immerfort glaubwürdigen Sports“ als nützlich erweist.

Dass sich die Kirche mit dem Thema Sport befasst, ist nichts Neues; schon immer zeigte sie besonderes und kontinuierliches Interesse an allen Aktivitäten, die den Menschen im Mittelpunkt haben. In diesem Sinne verweist auch der Titel des Dokuments auf den Wesenskern und den Hauptgrund kirchlichen Interesses und der Hingabe zum Sport.

Und tatsächlich bildet der Mensch das Zentrum als Einheit aus Körper und Geist; jede seiner Handlungen, so eben auch die sportliche Betätigung, wird gestützt von einer Reihe von Tugenden und Qualitäten, welche es ihm erlauben, sich über alle Gefahren, die seine menschlichen Handlungen untergraben könnten, zu erheben.

Das erste Prinzip, welches sicherlich nicht zufällig aufgegriffen wird, ist „sein Bestes zu geben“. Mehrmals bereits von Papst Franziskus genannt, fordert es besonders junge Menschen auf, sich nicht mit einem „Unentschieden“ im Leben zufrieden zu geben.

Sport basiert auf Werten der Hingabe, der Aufopferung und des Gedankens, eigene Grenzen durch harte Arbeit zu überwinden – ohne betrügerisches Verhalten zum Erfolg zu streben. Dies geschieht jedoch nicht um jeden Preis. Es gilt nämlich gleichzeitig auch, mit Niederlagen umgehen zu lernen, ohne sich davon niederschlagen zu lassen.

Die fünf Kapitel des Dokuments streben keine vollständige Behandlung aller Aspekte des vielfältigen Themas Sport an. Vielmehr soll eine christliche Perspektive auf den Sport für Sportler, Zuschauer, Sportverantwortliche, Schiedsrichter, Trainer sowie für Familien, Geistliche und Pfarrgemeinden eröffnet werden.

 

Im ersten Kapitel werden Gründe für das Interesse der Kirche am Sport und der Notwendigkeit einer Sportpastoral erläutert. Hierbei wird darauf verwiesen, dass diese Beziehung auf drei Säulen ruht: Dem körperlichen Einsatz, den die Athleten benötigen, um sich verwirklichen zu können, den moralischen Grundsätzen, die ihren Einsatz unterstützen müssen, sowie dem tiefen Wunsch nach Frieden, Brüderlichkeit und Zusammenhalt, der durch den Sport verbreitet werden soll.

Im zweiten Kapitel des Dokuments werden hervorstehende Merkmale der Sportwirklichkeit und deren Kontext in der heutigen Gesellschaft beschrieben: Sport als eine Art anthropologische Konstante und als universelles Phänomen, welches mit nahezu allen Kulturen vereinbar ist.

Im dritten Kapitel wird die Bedeutsamkeit des Sports für den Menschen vertieft. Beginnend mit Überlegungen zu sportrelevanten Themen, die innerhalb der katholischen Kirche bereits bekannt sind und diskutiert werden (Körper – Seele – Geist), erweitert das Kapitel den Blick auf die Analyse sportspezifischer Eigenschaften; Empfindungen, die Teil der DNA eines Sportlers sind und die oftmals keine Berücksichtigung finden; der persönliche Hingabe, das Verantwortungsbewusstsein, der Respekt vor Regeln, Teamfähigkeit, Freude, Mut, Zusammenhalt und Harmonie.

Das vierte Kapitel widmet sich noch ausstehenden Herausforderungen, dem Wunsch, durch Sport zur Verbreitung echter Werte beizutragen. Diese Werte statten jeden Athleten mit dem notwendigen Vermögen aus, den vielen Gefahren des modernen Sports, wie Doping, Korruption oder gewaltbereite Zuschauer, entgegenzutreten.

Das fünfte und letzte Kapitel befasst sich mit der Rolle der Kirche als Protagonist auf dem Weg hin zur Humanisierung mit Hilfe des Sports. Zu Hause, in der Familie, auf dem Spielfeld, in der Pfarrgemeinde: Es gibt unzählige Orte, an denen sich eine Sportpastoral verwirklichen lässt. bezogen auf jeden einzelnen Handelnden, egal ob Teilnehmer oder Zuschauer. Das Ziel ist die Förderung der Entwicklung guter Eigenschaften und Tugenden, die einen guten Sportler, einen guten Bürger und einen guten Christen ausmachen.

Das ganze Dokument von 53 Seiten einschließlich dem Begleitbrief des Papstes ist in Englisch, Italienisch und Spanisch unter dem Link www.laityfamilylife.va  aufrufbar.

Arbeitshilfe: Werte leben

Die Arbeitshilfe ist kostenlos erhältlich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die DJK-Geschäftsstelle oder laden Sie die Arbeitshilfe ganz einfach hier herunter!

Aufgrund der große Nachfrage hat der DJK-Diözesanverband eine zweite Auflage mit 5.000 Exemplaren dieser Broschüre drucken lassen.

Gebrauchsanweisung zur DJK-Schrift: Werteorientierte Arbeit im Sport

Diese Gebrauchsanweisung enthält 15 wertvolle Tipps wie man die Arbeitshilfe “Werteorientierte Arbeit im Sport” in den Vereinen einsetzen kann.

Die Gebrauchsanweisung kann hier heruntergeladen werden.