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Verleihung des 5. DJK-Ethikpreis „Der Mensch im Sport 2020“

Ehrung durch Bischof Dr. Stephan Ackermann

Zum fünften Mal und passend zum 100jährigen Jubiläum der DJK-Bewegung sollte der DJK-Ethikpreis „Der Mensch im Sport“ im Bistum Trier ausgelobt werden, doch leider kam es diesmal nicht zu einer Großveranstaltung in der Aula des Priesterseminars in Trier. Die Verantwortlichen bedauerten dies sehr, sahen aufgrund der Coronamaßnahmen aber keine andere Möglichkeit. Darum werden die Nominierten persönlich vom Vorstand des DJK-Sportverband Diözesanverband Trier und Jurymitgliedern besucht und im kleinen Rahmen gewürdigt. In einer Sonderausgabe des DJK-Sportjournals wird ausführlich über den 5. DJK-Ethikpreis und seine Prämierten berichtet.

Die nominierten Persönlichkeiten wurden von einer hochkarätigen Jury intensiv bewertet und diskutiert. In der Jury wirkten u.a. die Präsidentin des Sportbundes Rheinland Monika Sauer, der Trierer Sport- und Weihbischof Jörg Michael Peters, der Leiter Unternehmenskommunikation der Sparda Bank-Südwest Andreas Manthe, der Chefredakteur der katholischen Wochenzeitung „Paulinus“ Bruno Sonnen sowie Klaus Klaeren, der Geschäftsführer der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports, mit. Unterstützung fand die Jury im Vorsitzenden des DJK-Sportverbandes im Bistum Trier Bernd Butter, dem Sportwart Lukas Monnerjahn und der Jugendleitung mit Carina Bappert und Michael Wilbert. Am Ende setzten sich verdient der hoch engagierte Norbert Breil aus dem rheinland-pfälzischen Kruft durch, ebenso der Verein BIKE AID e.V. aus Saarbrücken.

Norbert Breil ist seit fast 30 Jahren Vorsitzender des Fördervereins der DJK Kruft/Kretz und engagiert sich darüber hinaus seit vielen Jahren sehr stark im Verein. Er war selber viele Jahre Sportler (Fußballer) und durch seinen Beruf als selbstständiger Landwirt zeitlich stark eingebunden. Durch seine drei Kinder, die allesamt in der DJK Kruft/Kretz Sport trieben, entstand über Jahre eine enge Verbindung zum Verein, da er sich jeweils in den Sportarten und Mannschaften der Kinder als Vater engagierte. Neben dem Engagement in der DJK war seine andere Leidenschaft die Kirchengemeinde Kruft, insbesondere der Kirchenchor Kruft, dem er viele Jahre als Vorsitzender vorstand.

BIKE AID ist eine Radsport-Gemeinschaft, gegründet 2005 im Saarland als gemeinnütziger Verein. Mit rund 1.200 Mitgliedern, Spendern und Sponsoren ist BIKE AID mittlerweile einer der größten und aktivsten Radsportvereine in Deutschland. BIKE AID steht für Freude an Radsport und Natur verbunden mit sozialem Engagement, insbesondere in Afrika.

Mit einer Anerkennungsurkunde werden Reiner Göderz aus Zell, Karl Josef Roth aus Konz, der Sport-Kegler-Verein aus Trier, André Urbing aus Luxemburg und das Bolivienreferat im BDKJ Trier gewürdigt. Sie alle werden als Vorbilder für einen am Menschen orientierten Sport geehrt.

 

>> Pressemitteilung

Die Sonderausgabe unseres Sportjournals widmet sich ausführlich dem DJK-Ethikpreis und stellt die Preisträger und Nominierten ausführlich dar. Auch hier wollen wir sie in einem Kurzportrait vorstellen:

Die Gewinner des 5.DJK-Ethikpreis 2020

Gewinner 2020


Norbert Breil

Norbert Breil ist seit fast 30 Jahren Vorsitzender des Fördervereins der DJK Kruft/Kretz und engagiert sich darüber hinaus seit vielen Jahren sehr stark im Verein. Er war selber viele Jahre Sportler (Fußballer) und durch seinen Beruf als selbstständiger Landwirt zeitlich stark eingebunden. Durch seine drei Kinder, die allesamt in der DJK Kruft/Kretz Sport trieben, entstand über Jahre eine enge Verbindung zum Verein, da er sich jeweils in den Sportarten und Mannschaften der Kinder als Vater engagierte. Neben dem Engagement in der DJK war seine andere Leidenschaft die Kirchengemeinde Kruft, insbesondere der Kirchenchor Kruft, dem er viele Jahre als Vorsitzender vorstand.

Der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier ehrt Norbert Breil mit dem DJK-Ethikpreis „Der Mensch im Sport“ 2020 sowie 1.000 Euro.

Gewinner 2020


BIKE AID e.V.

BIKE AID ist eine Radsport Community, gegründet 2005 im Saarland als gemeinnütziger Verein. Mit rund 1.200 Mitgliedern, Spendern und Sponsoren ist BIKE AID mittlerweile einer der größten und aktivsten Radsportvereine in Deutschland. BIKE AID steht für Freude an Radsport und Natur verbunden mit sozialem Engagement. Das BIKE AID „Kontinentalteam“
fördert gezielt Sportler aus Afrika: von der Erfüllung ihres sportlichen Lebenstraums bis hin zu Bildungs- und Praktikumsangeboten sowie interkulturellem Austausch. Damit möchte der Verein die Faszination Radsport für möglichst viele Menschen erlebbar machen - unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft.

Der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier ehrt den Verein BIKE AID mit dem DJK-Ethikpreis „Der Mensch im Sport“ 2020 sowie 1.000 Euro.

Reiner Göderz


Reiner Göderz

Der Zeller Lehrer Reiner Göderz treibt leidenschaftlich gerne Sport und engagiert sich in verschiedenen Bereichen aktiv und ehrenamtlich. Sport und Gesundheit sind seine besonderen Schwerpunkte. Neben dem Lehrerberuf initiierte er im Jahre 1986 die Gründung der Zeller Herzsportgruppe, die er auch heute noch mit besonderem Engagement leitet. Trainer, Übungsleiter und Aktiver war er in vielen Sportarten, wie z.B. Fußball, Basketball, Leichtathletik. Dem TV Zell dient er schon seit Jahren als Abteilungsleiter der Basketballer. Er ist Gründer der Nordic Aktiv Abteilung im Jahre 2012 und initiiert Gesundheitsangebote auch an Ganztagsschüler der IGS Zell.

Der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier ehrt Reiner Göderz mit einer Anerkennungsurkunde für seine Verdienste um die Würde des Menschen im Sport sowie 200 Euro.

Karl-Josef Roth


Karl Josef Roth

Der Konzer Karl Josef Roth gehört mit seinen 63 Jahren dank seiner Sportbegeisterung noch zu den Junggebliebenen. Sein Engagement begann früh als Jugendleiter in der Kolpingfamilie in Konz-Karthaus, wo er auch von 1982-1999 Vereinsvorsitzender war. Er war Mitglied im Pfarrgemeinderat St. Johann in Konz-Karthaus und Leiter der Katholischen Erwachsenenbildung in Karthaus. Zu seinen zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten und Ausbildungen gehören: Nationaler Kampfrichter C-Grad, Internationales Upgrade: B-Grad, Berufung zum AIMS/World Athletics Streckenvermesser A-Grad, Leiter des Fachbereichs Streckenvermessung im Bundesausschuss Wettkampfordnung (BAWO) des Deutschen Leichtathletik Verbandes.

Der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier ehrt Karl Josef Roth mit einer Anerkennungsurkunde für seine Verdienste um die Würde des Menschen im Sport sowie 200 Euro.

 

Sport-Kegler-Verein Trier


Nominierte

Inklusion im Sport ist für den Sport-Kegler-Verein Trier der Anspruch, die selbstbestimmte, gleichberechtigte und gleichwertige Teilnahme und Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung im und durch Sport zu ermöglichen. Ziel für die Jugendtrainer Daniel Klink, Engelbert Poth und Heinz-Peter Düpre ist es, Menschen mit Behinderung sportlich zu fördern, ihnen Spaß am Sport zu vermitteln und sie in die Gemeinschaft mit dem Verein zu integrieren. er SKV Trier als Kegelsportverein betreibt aktiv die Inklusion von Menschen mit Behinderung im Sportverein. Seit 2015 trainieren junge Menschen mit mentaler Behinderung gemeinsam mit den Jugendlichen. 

Der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier ehrt den Sport-Kegler-Verein Trier mit einer Anerkennungsurkunde für seine Verdienste um die Würde des Menschen im Sport sowie 200 Euro.

André Urbing


Nominierter

Seine Karriere als Fußballschiedsrichter begann André Urbing 1985. Seit 1995 spendet er all seine Einnahmen an die NGO Médecins sans frontières (MSF) (Ärzte ohne Grenzen). Das macht bei rund 3.800 Spielen etwa 190.000 Euro. „Ich weiß nicht, ob ich die 200.000 Euro schaffen werde, aber ich hoffe es auf jeden Fall“, sagt Urbing. Für ihn sei es nicht viel. „Wenn ich bei jedem Spiel 40 Euro verdiene, spende ich das Geld. Ich habe keinen Cent für mich behalten, habe aber dabei auch nichts verloren. Je mehr Spiele, desto höher der Betrag. Ich bin nicht Schiedsrichter, um Geld zu machen“, sagt Urbing. 

Der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier ehrt André Urbing mit einer Anerkennungsurkunde für seine Verdienste um die Würde des Menschen im Sport sowie 200 Euro.

Bolivienreferat des BDKJ Trier


Nominierte

Sportlich und aktiv konnten sich Kinder, Jugendliche und junge Familien in den Sommerferien für 2.000 junge Menschen in Bolivien einsetzen. Denn Kinder und Jugendliche in Bolivien sind von der Corona-Krise doppelt betroffen. Durch die Coronabedingte Absage der Bolivienkleidersammlungen im Frühjahr sind die Erlöse zur Unterstützung weggebrochen. Durch das Ausbleiben dieser Einnahmen konnten viele Projekte der bolivianischen Partnerorganisationen nicht finanziert werden. Um trotzdem Geld zusammen zu bekommen und Kinder und Jugendliche in Bolivien weiter zu unterstützen, gab es die Benefizaktion „Solidarität bewegt in die Nacht“ am Dillinger Ökosee.

Der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier ehrt die Mitarbeitenden des BDKJ Bolivienreferats mit einer Anerkennungsurkunde für ihre Verdienste um die Würde des Menschen im Sport sowie 200 Euro.

DJK-Sportjournal


Sonderausgabe

Die ausführliche Beschreibung der Preisträger und Nominierten können Sie in der Sonderausgabe unseres DJK-Sportjournals  nachlesen. Hier finden Sie die Online-Ausgabe.

Gerne können Sie das Magazin auch auf unserer Geschäftsstelle kostenlos bestellen.

 

Schirmherr Bischof Dr. Stephan Ackermann betonte auf der letzten Ethikpreisverleihung, wie wichtig die Ethik im Sport sei. „Wie auch der Name des Preises aussagt, steht hier der Mensch im Mittelpunkt. Die Frage an eine christliche Ethik ist ja, wie wir Menschen gut miteinander leben können, solidarisch und fair sein und unser Gegenüber achten. Ich finde, dass der Sport hier eine gute Plattform bietet; er ist eine Mischung aus Spiel und Ernst, die gerade Kinder und Jugendliche auf viele Situationen im Leben vorbereitet.“ Oft werde vergessen, dass die DJK-Vereine auch Orte kirchlichen Lebens seien. „Wenn wir an die Synode und ihre Umsetzung denken und nach Gruppen und Gemeinschaften schauen, wo christliche Werte miteinander gelebt werden, dann ist genau das damit gemeint“, so der Trierer Bischof. Die Vereine seien gefragt, wenn es darum gehe, sich selbstbewusst in die Vielfalt kirchlicher Lebensorte einzubringen.

DJK-Ethikpreis im Bistum Trier - "Der Mensch im Sport"

Über die Rolle und Aufgabe des katholischen Sportverbandes.

Als Verband mit besonderer Aufgabe hat sich die DJK dem Menschen im Sport verpflichtet. So hat die DJK besonders die Kinder und Jugendlichen im Sinn, aber eben auch jene Ehrenamtler*innen, die ganz Besonderes leisten…nicht nur in der DJK, sondern in der Kirche, der Gesellschaft und der Politik. Die DJK nimmt den Menschen in den Blick. Schaut hin: achtsam, aufmerksam, sensibel und nachhaltig. Schaut in die Öffentlichkeit, nach Plätzen und Orten, wo Hilfe geschenkt und gebraucht wird. Wo der Sport und die Bewegung im Zentrum stehen. Wo Menschen solidarisch Handeln: offen, ehrlich, engagiert, fair und ehrenhaft.

Der DJK-Ethikpreis „Der Mensch im Sport“  im Bistum Trier braucht genau diesen Blick. Braucht diese Herausforderung, eines veränderten, neuen Zugangs. Daher dieser Appell an die verantwortlichen Macher*innen in der DJK:

  • Wie finden wir die Ehrenmenschen, die sich aufopfernd um anderen Menschen kümmern?
  • Wie finden wir die wahren Helden und Heldinnen, die im Hintergrund fantastische Arbeit leisten?
  • Wie finden wir die, die bei Sonntagsreden gemeint, aber oft unerkannt und übersehen werden?

Wenn der Sport in unserer Gesellschaft als sozialer Kitt beschrieben wird, dann geht es um sie. Dann geht es um die ehrenamtlich engagierten Menschen, die eine so wertvolle Arbeit leisten!

Sie drängen nicht in den Vordergrund, engagieren sich nicht für das Rampenlicht und den Applaus.

Wenn sie wegfallen, dann wird es dunkel und kühl um uns herum. Empathie, Nähe, Hilfe und Verlässlichkeit verschwinden dann.

Wir wollen sie aufspüren…unsere Antennen ausfahren…auf die Suche gehen. Wir wollen sie entdecken…in ihrem Tun…an dem Ort wo sie agieren. Wir wollen Zeichen setzen und auf sie aufmerksam machen. Wir wollen uns um diese Menschen kümmern und für sie da sein, so wie sie es auch für andere sind. Wir wollen sie fördern und feiern.

Wir müssen diese Leuchttürme aktiv suchen und Signale aussenden. Wie Spurenleser, Trüffelschweine oder Forscher dürfen wir unsere Augen offenhalten, unseren Instinkt einsetzen und diese Aufgabe in uns verinnerlichen und festmachen.

Wann gehen wir los?

Der Mensch im Sport, der für sich und andere „Sein Bestes“ gibt.

Lob und Dank sind die schönste Wertschätzung und das nicht nur im Rahmen der Verleihung des DJK-Ethikpreis. Anerkennung für gute Taten und freiwilliges Engagement sollten in unserer Gemeinschaft zur Tugend werden.

Den Menschen im Sport in den Mittelpunkt zu rücken, das ist Auftrag und Leitidee der DJK-Bewegung.

Die Bewerbung


Der DJK-Ethikpreis richtet sich an Menschen, die in ihrem Engagement im Sport von christlichen Werten geprägt sind. Daher ermutigen wir und rufen auf, Menschen zu benennen, die im Hintergrund eine wichtige und wertvolle Arbeit leisten!

Die Verleihung


Die Verleihung findet alle zwei Jahre im Bischöflichen Priesterseminar (Promotionsaula) in Trier statt. Verliehen wird der DJK-Ethikpreis durch den Schirmherr Bischof Dr. Stephan Ackermann.

Die Jury


Eine Jury aus Vertreter/innen von Bistum, Sport, Förderern und DJK befindet über die eingereichten Bewerbungen. Die Bewerbungen können aus allen gesellschaftlichen Bereichen des Bistums Trier kommen.

Die Förderer


Über Unterstützer und Förderer des DJK-Ethikpreis „Der Mensch im Sport“ freuen wir uns sehr. Bitte nehmen Sie Kontakt mit der DJK-Geschäftsstelle oder unseren Ansprechpartnern auf. Gleichzeitig bedanken wir uns bei den bisherigen Förderern.

DJK-Ethikpreis 2018 im Bistum Trier würdigt Vorbilder im Sport

Ehrung durch Bischof Dr. Stephan Ackermann

 „Wo Menschlichkeit hochgehalten wird“

Trier – Sie setzen sich für christliche Werte im Sport ein – für Fairness, Solidarität, Toleranz und die Übernahme von Verantwortung: Acht Männer und Frauen hat der DJK-Sportverband im Bistum Trier für dieses Engagement geehrt. Zum vierten Mal hatte der Verband den Ethikpreis „Der Mensch im Sport“ ausgelobt, den Bischof Dr. Stephan Ackermann am 5. November in der Promotionsaula des Bischöflichen Priesterseminars an Myriam Backes aus Saarbrücken übergab. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert. Seit 2015 initiiert sie im Rahmen der „Fairplay-Tour der Großregion“ erfolgreiche Spendenaktionen mit ihrer Schulklasse und hilft in der Organisation mit großem Engagement. Sie ist Lehrerin an einer Gemeinschaftsschule und unter ihrer Handhabe sammeln die Schülerinnen und Schüler im Rastbachtal mit Aktionen, wie Einpackhilfe im Supermarkt oder Waffel- und Kuchenverkauf, jährlich enorme Gelder für das Toursponsoring. Inklusion ist für Myriam Backes ein ebenso wichtiges Thema. Deshalb organisiert sie Hindernisläufe für Kinder und Jugendliche als Perspektivenwechsel. Grundgedanke dabei ist, dass sich die Jugendlichen damit auseinandersetzen, wie Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft klarkommen. Bei dem Hindernislauf steht die Inklusion im Vordergrund. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sollen selbst erfahren, was es heißt, eine Beeinträchtigung zu haben. Damit soll ihnen auch bewusst werden, dass es Menschen in unserer Gesellschaft gibt, die täglich mit Einschränkungen leben müssen. Die Laudatio auf Myriam Backes hielt die Präsidentin des Sportbundes Rheinland und Vize-Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz Monika Sauer. Neben Backes zeichnete der Verband Jakob Renn aus Ahrweiler für seine Verdienste mit dem „kleinen Ethikpreis“ aus, der mit 750 Euro dotiert ist.

Bischof Ackermann betonte im Gespräch mit Moderator Rainald Kauer, Bildungsreferent des DJK-Diözesanverbands, wie wichtig die Ethik im Sport sei. „Wie auch der Name des Preises aussagt, steht hier der Mensch im Mittelpunkt. Die Frage an eine christliche Ethik ist ja, wie wir Menschen gut miteinander leben können, solidarisch und fair sein und unser Gegenüber achten. Ich finde, dass der Sport hier eine gute Plattform bietet; er ist eine Mischung aus Spiel und Ernst, die gerade Kinder und Jugendliche auf viele Situationen im Leben vorbereitet.“ Oft werde vergessen, dass die DJK-Vereine auch Orte kirchlichen Lebens seien. „Wenn wir an die Synode und ihre Umsetzung denken und nach Gruppen und Gemeinschaften schauen, wo christliche Werte miteinander gelebt werden, dann ist genau das damit gemeint“, so der Trierer Bischof. Die Vereine seien gefragt, wenn es darum gehe, sich selbstbewusst in die Vielfalt kirchlicher Lebensorte einzubringen.

Die acht Geehrten seien für ihre Vereine und Gruppen wichtige Säulen, sagte der DJK-Diözesanvorsitzender Bernd Butter. Er dankte den Männern und Frauen für ihren unermüdlichen Einsatz und unterstrich: „Sie sind Vorbilder für junge Menschen, Sie tragen mit Ihrem bürgerschaftlichen Engagement zu einer solidarischen Gesellschaft bei.“ Solch ein Vorbild ist für viele Menschen aus Ahrweiler, die ihn nominierten, „Jacky“ Jakob Renn. Laudator Klaus Klaeren, Geschäftsführer der europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports, stellte das Engagement des Preisträgers des „Kleinen Ethikpreises“ vor: Seit 50 Jahren engagiert sich Renn im Turn- und Sportverein, wobei „Mitglied sein“ ihm von Anfang an zu wenig gewesen sei. Zu Beginn bei den Sportschützen aktiv, setzte sich Renn vor allem für die Leichtathletik ein und war Jahrzehnte lang Übungsleiter der Leichtathletik-Senioren-Gruppe. Vor allem sein unermüdlicher Einsatz rund um das Deutsche Sportabzeichen sei hervorzuheben: So biete er die Sportzeichen-Abnahme unter verschiedenen Motto-Monaten an, etwa „Familie trifft Sportabzeichen“ oder „Menschen mit Behinderung treffen Sportabzeichen“, oder „Alleinerziehende treffen Sportabzeichen“. Renn organisiert Touren und Wanderungen, nimmt sich für Vereinsmitglieder Zeit und auch für Besuche bei erkrankten oder alten Vereinsmitgliedern. 

Neben Backes und Renn wurden mit einer Anerkennungsurkunde und jeweils 100 Euro geehrt: Albert Hoffmann (Marpingen), Gerhard Klein (Plaidt), Simone Paul (Holz), Heinrich Könen (Trier), Norbert Schmieder (Trier), Ute Zimmermann (Plaidt). Die Verleihung des Preises wurde musikalisch untermalt vom Bläserquartett der Kreismusikschule Trier Saarburg. Eine Darbietung ihres sportlichen Könnens gaben die Tanzgruppen der DJK Eintracht DIST (aus Dahlem, Idenheim, Sülm und Trimport).

Der Jury gehörten in diesem Jahr an: Jörg Michael Peters, Weihbischof im Bistum Trier, Monika Sauer, Präsidentin des Sportbund Rheinland, Andreas Manthe, Leiter Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank Südwest, Bernd Butter, Vorsitzender des DJK-Diözesanverbandes Trier, Klaus Klaeren, Geschäftsführer der Europäischen Sportakademie Trier, Bruno Sonnen, Chefredakteur der Bistumszeitung Paulinus , Lukas Monnerjahn, Sportwart des DJK-Diözesanverbandes Trier, Carina Bappert, Jugendleiterin und Michael Wilbert, Jugendleiter, der zudem in der Veranstaltungsmoderation gekonnt mitwirkte.

Der nächste DJK-Ethikpreis im Bistum Trier wird im Jubiläumsjahr der DJK verliehen. 2020 wird der Verband 100 Jahre alt und stellt dieses Ereignis unter das Motto des vatikanischen Sportdokumentes „Sein Bestes geben“. Ausführlich wird in diesem Papier die kirchliche Rolle in der Welt des Sports beleuchtet und dargelegt. Der Sport als ein Werkzeug der Begegnung, der Bildung, der Sendung und Heiligung diskutiert. Eine inspirierende und wertschätzende Schrift, die vom Papst Franziskus lobend verbreitet wird.

Ohne Förderer lässt sich ein solcher Preis nicht nachhaltig ausloben, daher richtet der DJK-Diözesanverband Trier einen besonderen Dank an die unterstützenden Menschen und Unternehmen.

 

Quelle: Redaktion und Foto: Simone Bastreri, Bistum Trier / Galeriebilder: DJK-Sportverband Diözesanverband Trier

Die Gewinner des DJK-Ethikpreises der vergangenen Jahre

2018


Myriam Backes

Seit 2015 initiiert Myriam Backes aus Saarbrücken im Rahmen der „Faiplay-Tour der Großregion“ erfolgreiche Spendenaktionen mit ihrer Schulklasse und hilft in der Organisation mit großem Engagement. Sie ist Lehrerin an einer Gemeinschaftsschule und unter ihrer Handhabe sammeln die Schülerinnen und Schüler im Rastbachtal mit
Aktionen, wie Einpackhilfe im Supermarkt oder Waffel- und Kuchenverkauf, jährlich enorme Gelder in Höhe von rund 10.000 Euro für das Toursponsoring. Durch die Aktion entstand des weiteren eine Kooperation zwischen der Anglophonen Gemeinde Saarbrücken und dem Kloster Blieskastel.

2016


Herbert Ehlen

Herbert Ehlen ist Pädagoge durch und durch. Er lebt die ethischen Werte den Kindern und Jugendlichen vor, begeistert durch sein Vorbild und gibt sie so weiter. Ein guter Freund drückt es so aus:“Herbert wäre auch ein toller Pfarrer geworden!“ Sein Engagement geht weit über die Aktivitäten im Rahmen der Fair-Play Tour der Großregion hinaus. Gerade auch mit seinem Kinder- und Jugendprojekt Zirkus Salentin eröffnet er einen modernen Zugang zum kreativen, fairen Miteinander. Hier bekommen Kinder die Möglichkeit sich zu entwickeln und zu entfalten. Dabei werden ihnen durch Herbert Ehlen die Werte des menschlichen Miteinanders spielerisch-sportlich nahegebracht.

2014


Gruppe „Miteinander"

Die Gruppe „Miteinander“, ist eine Gemeinschaft, die getragen wird durch die DJK Ochtendung 1920 e.V. und die Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern. Sie hat das Ziel, das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung nachhaltig zu fördern. Sie wurde als „Treffpunkt Miteinander“ 1991 gegründet und hat sich seither zu einer festen und aktiven Einheit in der Ortsgemeinde entwickelt. Der Treffpunkt ist offen für alle und trägt dazu bei, Unsicherheiten in der Begegnung mit behinderten Menschen abzubauen und zu einem „unbehinderten“ Umgang zu ermutigen. Sie beteiligt sich bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen und
tritt auch selbst als Veranstalter auf.

2012


Michaela Schäfer

Mit Michaela Schäfer ist die Gewinnerin, des erstmals ausgelobten DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ fest. Aus den Händen von Bischof Dr. Stephan Ackermann erhielt die aus Köllerbach im Saarland stammende Übungsleiterin den neugeschaffenen Preis. Michaela Schäfer hat sich als Trainerin und Breitensportwartin der DJK Köllerbach einer besonderen Aufgabe voller Leidenschaft und Hingabe gewidmet. Sie kümmert sich mit großem ehrenamtlichem Einsatz und viel Herz um geistig behinderte Menschen, gibt ihnen Halt und Orientierung im und über den Sport hinaus. Michaela Schäfer ist ein Mensch, der die christlichen Werte nachhaltig lebt.

DJK-Ethikpreis 2016 geht an Herbert Ehlen

Ehrung durch Weihbischof Jörg Michael Peters

Der diesjährige DJK-Ethikpreisträger Herbert Ehlen bringt es auf den Punkt: “Wir tun etwas, um die Welt etwas besser zu machen!” Das sagte er nicht nur, er tat es auch. Herbert Ehlen aus Jünkerath in der Eifel lebt die christlich-ethischen Werte Kindern und Jugendlichen vor, begeistert durch sein Vorbild und gibt sie so nachhaltig weiter. Mit seinen kreativen Projekten, wie der „Fair Play-Tour der Großregion“ und dem Kinder- und Jugendprojekt „Zirkus Salentin“ eröffnet er Kindern und Jugendlichen spielerisch-sportlich einen modernen Zugang zur Werteerziehung. Er ist in seiner Arbeit Pädagoge durch und durch. Den Preis erhielt er aus den Händen des Trierer Weihbischofs Jörg Michael Peters in der Promotionsaula des Bischöflichen Priesterseminars in Trier. Die Laudatio hielt die Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz Karin Augustin. Erfreut zeigten sich der Vorsitzende des DJK-Diözesanverbandes Franz Dirr und DJK-Präsidentin Elsbeth Beha, die aus Mannheim angereist war. Ein würdiger Preisträger, so die einstimmige Meinung der Teilnehmenden.

Mit über einhundert geladenen Gästen und einer stimmungsvollen Atmosphäre wurden die Verdienste von 10 ehrenamtlich, engagierten Bürgern in Trier gefeiert. Der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier hatte ein abwechslungsreiches Programm gestaltet, so wirkten neben jungen Musikern der Kreismusikschule Bitburg, die Cheerleader vom Bischöflichen Cusanus-Gymnasium aus Koblenz und Schülerinnen und Schüler der Graf-Salentin-Schule aus Jünkerath mit. Kurzweilig, interessant und spannend ging es dann bis zur Verleihung des DJK-Ethikpreises „Der Mensch im Sport“ im Bistum Trier. Die nominierten Persönlichkeiten wurden von einer hochkarätigen Jury intensiv bewertet und diskutiert. In der Jury wirkten u.a. die Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz Karin Augustin, der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters, der Leiter Unternehmenskommunikation der Sparda Bank-Südwest Andreas Manthe, der Chefredakteur der katholischen Wochenzeitung „Paulinus“ Bruno Sonnen sowie Klaus Klaeren der Geschäftsführer der Europä-ischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports mit. Unterstützung fand die Jury im Vorsitzenden des DJK-Sportverbandes im Bistum Trier Franz Dirr, dem Sportwart Michael Leyendecker und der Jugendleiterin Sina Radermacher. Am Ende setzte sich hochverdient der sympathische Herbert Ehlen aus Jünkerath in der Eifel durch. Mit einem Anerkennungspreis, dem „kleinen Ethikpreis“, wurden Kaspar Portz aus Bekond, Bärbel Meid aus Ochtendung und Karl-Heinz Scherer aus Losheim am See gewürdigt.

Zudem wurde das Engagement der weiteren Bewerberinnen und Bewerber herausgestellt: Reiner Plehwe aus Kruft, Wolfgang Schmitt aus Betzdorf, Margit Haubrich aus Föhren, Wolfgang Schwarz aus Konz, Bernd Marx aus Krettnach und der Coblenzer Turngesellschaft.
Sie alle wurden als Vorbilder für einen am Menschen orientierten Sport geehrt.

Mit dem DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ möchte der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier auf Menschen aufmerksam machen, die sich für ein christliches Menschenbild im Sport und durch den Sport einsetzen und so verdient machen. Wie die Bewerbungen deutlich machten, sind es oftmals die „kleinen“ Verdienste, die „Großes“ bewirken. Und immer wieder steht und stand der Mensch im Mittelpunkt des Engagements und damit die Vermittlung von christlichen Werten wie Rücksichtnahme, Fairness, Solidarität, Toleranz, Übernahme von Verantwortung und die Anerkennung von Leistung. So wurden alle nominierten Teilnehmenden bei der feierlichen Verleihungsveranstaltung in der Promotionsaula des Bischöflichen Priesterseminars in Trier besonders vor- und herausgestellt. In seinen Worten hob der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters das große ehrenamtliche Engagement hervor und unterstrich die gesellschaftliche Rolle des Sports. Die Präsidentin des DJK-Sportverbandes Elsbeth Beha dankte dem Trierer DJK-Diözesanverband für seine vorbildliche Initiative und lobte die Umsetzung des DJK-Ethikpreises. „Den DJK-Ethikpreis sollte es in jedem Bistum geben,“ so ihre inspirierende Anregung. Der Abend verlief Dank einer gekonnt lockeren Moderation von Jugendleiter Michael Wilbert und Bildungsreferent Rainald Kauer kurzweilig und würdig.

Im zweijährigen Rhythmus wird der DJK-Ethikpreis im Bistum Trier seit 2012 verliehen. Damit liefert der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier genügend Motivation für mehr Menschlichkeit im Sport und durch Sport.
Der Vorsitzende Franz Dirr bedankte sich in seinen Worten besonders für den großartigen Zuspruch sehr unterschiedlicher Förderer, die die Umsetzung dieses DJK-Ethikpreises erst möglich machten.

DJK-Ethikpreis 2014 gewinnt die Gruppe „Miteinander“– Menschen mit und ohne Behinderung aus Ochtendung

Ehrung durch Bischof Dr. Stephan Ackermann

Mit der Gruppe „Miteinander“ – Menschen mit und ohne Behinderung steht der diesjährige Gewinner des DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ fest. Aus den Händen von Bischof Dr. Stephan Ackermann erhielt die Gemeinschaft, die getragen wird durch die DJK Ochtendung 1920 e.V. und die Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern den Preis, der mit insgesamt 3.300 Euro dotiert ist. Die Gruppe „Miteinander“ hat das Ziel, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung nachhaltig zu fördern. Bereits seit 1991 wird intensiv an der Umsetzung dieses Ziels gearbeitet. Die Gruppe ist offen für alle und trägt dazu bei, Unsicherheiten in der Begegnung mit behinderten Menschen abzubauen und zu einem „unbehinderten“ Umgang zu ermutigen.

Die elf eingereichten Bewerbungen um den DJK-Ethikpreis wurden von einer hochkarätig besetzten Jury intensiv diskutiert und bewertet. In der Jury wirkten u.a. die Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz Karin Augustin, der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters, der Leiter für Unternehmenskommunikation der Sparda Bank-Südwest Andreas Manthe, der Leiter des Stiftungszentrums des Bistum Trier Winfried Görgen, der Chefredakteur der katholischen Wochenzeitung „Paulinus“ Bruno Sonnen sowie Klaus Klaeren, der Geschäftsführer der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sport, mit. Unterstützung fand die Jury in dem Vorsitzenden des DJK-Sportverbandes im Bistum Trier Franz Dirr, dem Sportwart Michael Leyendecker (Wissen) und Jugendleiter Michael Wilbert (Ochtendung). Am Ende setzte sich die sympathische Gruppe aus Ochtendung in der Vordereifel durch. Mit einem Anerkennungspreis wurden die Kanutin Marita Schmitt, die seit Jahren Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam zu Erlebnissen und Erfolgen im Kanusport führt sowie die traditionsreiche Coblenzer Turngesellschaft für ihre völkerverbindende und integrierende Arbeit gewürdigt.

Zudem wurde das Engagement der weiteren Bewerberinnen und Bewerber herausgestellt: Schülerinnen des Bischöflichen Angela-Merici-Gymnasiums in Trier, TuS 2012 Arzfeld e.V. , SSV Oppen e.V. mit seinem Vorsitzenden Ralf Selzer, Fußballtrainingsgemeinschaft Konz e.V., Arbeitsgemeinschaft zur Integration Jugendlicher mit Behinderung des Hauses der Jugend in Bitburg, Pastoralreferent Harald Weber aus Rehlingen-Siersburg, Peter Dewald aus Mühlheim-Kärlich und Hermann Meter aus Züsch. Sie alle wurden als Vorbilder für einen am Menschen orientierten Sport geehrt.

Mit dem DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ möchte der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier auf Menschen, Gruppen oder Vereine aufmerksam machen, die sich für ein christliches Menschenbild im Sport und durch den Sport einsetzen und so verdient machen. Wie die Bewerbungen deutlich machten, sind es oftmals die „kleinen“ Verdienste, die „Großes“ bewirken. Und immer wieder steht und stand der Mensch im Mittelpunkt der Bewerbungen und damit die Vermittlung von christlichen Werten wie Rücksichtnahme, Fairness, Solidarität, Toleranz, Übernahme von Verantwortung, Anerkennung von Leistung, Achtung vor dem Gegner und Mitspieler sowie vor dem Schiedsrichter und Trainer. So wurden alle Bewerberinnen und Bewerber in einer feierlichen Verleihungsveranstaltung in der Promotionsaula des Bischöflichen Priesterseminars in Trier besonders vor- und herausgestellt. In seinen Worten hob der Trierer Bischof Stephan das große ehrenamtliche Engagement hervor und unterstrich die gesellschaftliche Rolle des Sports.

DJK-Präsident Volker Monnerjahn und Weihbischof Jörg Michael Peters spannten in ihren Ausführungen den Bogen von aktuellen Herausforderungen, wie das angestrebte Dopinggesetz oder eine nachhaltige Olympiabewerbung bis hin zur Aufarbeitung des Sportsystems der ehemaligen DDR im Rahmen des 25jährigen Mauerfalls.

Tolle Darbietungen boten die Cheerleader des Schulsportvereins DJK Bischöfliches Cusanus Gymnasium Koblenz sowie das Einradtrio „Happywheels“ aus Ochtendung. Musikalisch glänzten jugendliche Musiker der Kreismusikschule aus Bitburg, die moderne Hits interpretierten. Zudem wurden zwei neue Vereine im Kreis der DJK im Bistum Trier aufgenommen. Mit dem Tennisclub schwarz-weiß DJK Saarburg und dem DJK Schulsportverein aus Koblenz gehören nunmehr 87 Vereine der starken DJK Gemeinschaft an.

Im zweijährigen Rhythmus wird der DJK-Ethikpreis im Bistum Trier verliehen. Damit liefert der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier genügend Motivation für mehr Menschlichkeit im Sport und durch Sport.

Der Vorsitzende Franz Dirr bedankte sich in seinen Worten besonders für den großartigen Zuspruch sehr unterschiedlicher Förderer, die die Umsetzung dieses DJK-Ethikpreises erst möglich machten. Ein gelungener Abend mit vielen wertvollen Impulsen und strahlenden Gesichtern in der ehrwürdigen Promotionsaula des Priesterseminars.

DJK-Ethikpreis „Der Mensch im Sport“ erstmals verliehen.

Michaela Schäfer gewinnt den DJK-Ethikpreis im Bistum Trier 2012

Mit Michaela Schäfer steht die Gewinnerin, des erstmals ausgelobten DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ fest. Aus den Händen von Bischof Dr. Stephan Ackermann erhielt die aus Köllerbach im Saarland stammende Übungsleiterin den neugeschaffenen Preis, der mit insgesamt 2.500 Euro dotiert ist. Michaela Schäfer hat sich als Trainerin und Breitensportwartin der DJK Köllerbach einer besonderen Aufgabe voller Leidenschaft und Hingabe gewidmet. Sie kümmert sich mit großem ehrenamtlichem Einsatz und viel Herz um geistig behinderte Menschen, gibt ihnen Halt und Orientierung im und über den Sport hinaus. Michaela Schäfer ist ein Mensch, der die christlichen Werte nachhaltig lebt.

Die 16 eingegangenen Bewerbungen um den DJK-Ethikpreis wurden von einer hochkarätigen Jury intensiv diskutiert und bewertet. In der Jury wirkten u.a. die Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz Karin Augustin, der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters, der Leiter des Stiftungszentrums des Bistum Trier Winfried Görgen, der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Herbert Fandel, der Chefredakteur der Wochenzeitung „Paulinus“ Bruno Sonnen sowie Klaus Klaeren der Geschäftsführer der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sport mit. Unterstützung fand die Jury in der Vorsitzenden des DJK-Sportverbandes im Bistum Trier Rosemarie Schorr, ihrem Stellvertreter und Sportwart Aloysius Mester und Jugendleiterin Steffi Beck. Am Ende setzte sich die sympathische Saarländerin Michaela Schäfer durch.

Mit einem Anerkennungspreis wurden die Fußballmannschaft des SC Saarlouis-Roden mit ihrem Trainer Wolfgang Werny, die beiden Diplom-Sozialpädagogen Oliver Nau und Georg Heisig aus dem Jugendhilfezentrum Don Bosco Helenenberg und der Trierer Unternehmer Günter Albrecht gewürdigt. Sie alle wurden als Vorbilder für einen am Menschen orientierten Sport geehrt.

Zuvor erhielten Adolf Blum (Pütlingen), Hilde Kremer (Oberwesel), Norbert Buschmann (Her-dorf), Josef Schönauer (Mudersbach), Kooperator Otmar Fechler (Dedenbach), Vera Belzer (Königsfeld), Willi Barbara, Burkhard Bleul (beide Cochem), Jörg Panther (Bexbach), Axel Klein (Saarbrücken), Horst Eberhard (Betzdorf), Erwin Leonardy (Schwalbach) und die Behindertensportgruppe Bitburg als Würdigung ihres Engagements für ein christliches Menschenbild im und durch den Sport eine Urkunde und Anerkennung.

Mit dem DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ möchte der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier auf Menschen aufmerksam machen, die sich für ein christliches Menschenbild im Sport und durch den Sport einsetzen und so verdient machen. Wie die Bewerbungen deutlich machten, sind es oftmals die „kleinen“ Verdienste, die „Großes“ bewirken. Und immer wieder steht und stand der Mensch im Mittelpunkt der Bewerbungen und damit die Vermittlung von christlichen Werten wie Rücksichtnahme, Fairness, Solidarität, Toleranz, Über-nahme von Verantwortung, Anerkennung von Leistung, Achtung vor dem Gegner und Mitspieler sowie vor dem Schiedsrichter und Trainer. So wurden alle Bewerberinnen und Bewerber in einer feierlichen Verleihungsveranstaltung besonders vor- und herausgestellt.

In seinen Worten hob der Trierer Bischof Stephan das große ehrenamtliche Engagement hervor und unterstrich die gesellschaftliche Rolle des Sports.

Das bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum entpuppte sich als idealen Ausrichtungsort für die Preisverleihung. Im Rahmenprogramm präsentierten sich Susi Studentkowski und Marius Simon mit Gitarre und Gesang. Das Duo von der Kreismusikschule Bitburg-Prüm brachte moderne Hits in das historische Gebäude. Mit ihrem Hoopdancing fesselte Margit Haubrich die Besucher. Sie zeigte, wie beeindruckend der Tanz mit einem Hula-Hoop-Reifen sein kann und schließlich ent-führte Christian Dirr mit einer perfekten Lichtjonglage die Anwesenden in eine zauberhafte Welt.

Im zweijährigen Rhythmus soll der DJK-Ethikpreis im Bistum Trier zukünftig verliehen werden. Damit liefert der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier genügend Motivation für mehr Menschlichkeit im Sport und durch Sport. Die Vorsitzende Rosemarie Schorr bedankte sich in ihren Worten besonders für den großartigen Zuspruch sehr unterschiedlicher Förderer, die die Umsetzung dieses DJK-Ethikpreises erst mög-lich machten. Eine besondere Veranstaltung endete an diesem Abend mit freudigen Gewinnern und viel Lob für das Engagement.