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DJK-Ethikpreis im Bistum Trier - "Der Mensch im Sport"

 

Den Menschen im Sport in den Mittelpunkt zu rücken, das ist Auftrag und Leitidee des DJK-Sportverbandes.

Mit dem DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ möchte der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier auf Menschen aufmerksam machen, die sich für ein christliches Menschenbild im Sport und durch den Sport einsetzen und so verdient gemacht haben. Dabei sind es oftmals die „kleinen“ Verdienste, die „Großes“ bewirken und durch den DJK-Ethikpreis besonders herausgestellt werden sollen. Der DJK-Ethikpreis richtet sich an Menschen, die sich durch besonderes Vorbild, durch besondere Förderung sportlich fairen Verhaltens, der Integration und Inklusion durch Sport oder durch Aussagen und Arbeiten in der christlich orientierten Sportethik ausgezeichnet haben.

DJK-Ethikpreis im Bistum Trier ehrt Vorbilder im Sport

 „Wo Menschlichkeit hochgehalten wird“

Trier – Sie setzen sich für christliche Werte im Sport ein – für Fairness, Solidarität, Toleranz und die Übernahme von Verantwortung: Acht Männer und Frauen hat der DJK-Sportverband im Bistum Trier für dieses Engagement geehrt. Zum vierten Mal hatte der Verband den Ethikpreis „Der Mensch im Sport“ ausgelobt, den Bischof Dr. Stephan Ackermann am 5. November in der Promotionsaula des Bischöflichen Priesterseminars an Myriam Backes aus Saarbrücken übergab. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert. Seit 2015 initiiert sie im Rahmen der „Fairplay-Tour der Großregion“ erfolgreiche Spendenaktionen mit ihrer Schulklasse und hilft in der Organisation mit großem Engagement. Sie ist Lehrerin an einer Gemeinschaftsschule und unter ihrer Handhabe sammeln die Schülerinnen und Schüler im Rastbachtal mit Aktionen, wie Einpackhilfe im Supermarkt oder Waffel- und Kuchenverkauf, jährlich enorme Gelder für das Toursponsoring. Inklusion ist für Myriam Backes ein ebenso wichtiges Thema. Deshalb organisiert sie Hindernisläufe für Kinder und Jugendliche als Perspektivenwechsel. Grundgedanke dabei ist, dass sich die Jugendlichen damit auseinandersetzen, wie Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft klarkommen. Bei dem Hindernislauf steht die Inklusion im Vordergrund. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sollen selbst erfahren, was es heißt, eine Beeinträchtigung zu haben. Damit soll ihnen auch bewusst werden, dass es Menschen in unserer Gesellschaft gibt, die täglich mit Einschränkungen leben müssen. Die Laudatio auf Myriam Backes hielt die Präsidentin des Sportbundes Rheinland und Vize-Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz Monika Sauer. Neben Backes zeichnete der Verband Jakob Renn aus Ahrweiler für seine Verdienste mit dem „kleinen Ethikpreis“ aus, der mit 750 Euro dotiert ist.

Bischof Ackermann betonte im Gespräch mit Moderator Rainald Kauer, Bildungsreferent des DJK-Diözesanverbands, wie wichtig die Ethik im Sport sei. „Wie auch der Name des Preises aussagt, steht hier der Mensch im Mittelpunkt. Die Frage an eine christliche Ethik ist ja, wie wir Menschen gut miteinander leben können, solidarisch und fair sein und unser Gegenüber achten. Ich finde, dass der Sport hier eine gute Plattform bietet; er ist eine Mischung aus Spiel und Ernst, die gerade Kinder und Jugendliche auf viele Situationen im Leben vorbereitet.“ Oft werde vergessen, dass die DJK-Vereine auch Orte kirchlichen Lebens seien. „Wenn wir an die Synode und ihre Umsetzung denken und nach Gruppen und Gemeinschaften schauen, wo christliche Werte miteinander gelebt werden, dann ist genau das damit gemeint“, so der Trierer Bischof. Die Vereine seien gefragt, wenn es darum gehe, sich selbstbewusst in die Vielfalt kirchlicher Lebensorte einzubringen.

Die acht Geehrten seien für ihre Vereine und Gruppen wichtige Säulen, sagte der DJK-Diözesanvorsitzender Bernd Butter. Er dankte den Männern und Frauen für ihren unermüdlichen Einsatz und unterstrich: „Sie sind Vorbilder für junge Menschen, Sie tragen mit Ihrem bürgerschaftlichen Engagement zu einer solidarischen Gesellschaft bei.“ Solch ein Vorbild ist für viele Menschen aus Ahrweiler, die ihn nominierten, „Jacky“ Jakob Renn. Laudator Klaus Klaeren, Geschäftsführer der europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports, stellte das Engagement des Preisträgers des „Kleinen Ethikpreises“ vor: Seit 50 Jahren engagiert sich Renn im Turn- und Sportverein, wobei „Mitglied sein“ ihm von Anfang an zu wenig gewesen sei. Zu Beginn bei den Sportschützen aktiv, setzte sich Renn vor allem für die Leichtathletik ein und war Jahrzehnte lang Übungsleiter der Leichtathletik-Senioren-Gruppe. Vor allem sein unermüdlicher Einsatz rund um das Deutsche Sportabzeichen sei hervorzuheben: So biete er die Sportzeichen-Abnahme unter verschiedenen Motto-Monaten an, etwa „Familie trifft Sportabzeichen“ oder „Menschen mit Behinderung treffen Sportabzeichen“, oder „Alleinerziehende treffen Sportabzeichen“. Renn organisiert Touren und Wanderungen, nimmt sich für Vereinsmitglieder Zeit und auch für Besuche bei erkrankten oder alten Vereinsmitgliedern. 

Neben Backes und Renn wurden mit einer Anerkennungsurkunde und jeweils 100 Euro geehrt: Albert Hoffmann (Marpingen), Gerhard Klein (Plaidt), Simone Paul (Holz), Heinrich Könen (Trier), Norbert Schmieder (Trier), Ute Zimmermann (Plaidt). Die Verleihung des Preises wurde musikalisch untermalt vom Bläserquartett der Kreismusikschule Trier Saarburg. Eine Darbietung ihres sportlichen Könnens gaben die Tanzgruppen der DJK Eintracht DIST (aus Dahlem, Idenheim, Sülm und Trimport).

Der Jury gehörten in diesem Jahr an: Jörg Michael Peters, Weihbischof im Bistum Trier, Monika Sauer, Präsidentin des Sportbund Rheinland, Andreas Manthe, Leiter Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank Südwest, Bernd Butter, Vorsitzender des DJK-Diözesanverbandes Trier, Klaus Klaeren, Geschäftsführer der Europäischen Sportakademie Trier, Bruno Sonnen, Chefredakteur der Bistumszeitung Paulinus , Lukas Monnerjahn, Sportwart des DJK-Diözesanverbandes Trier, Carina Bappert, Jugendleiterin und Michael Wilbert, Jugendleiter, der zudem in der Veranstaltungsmoderation gekonnt mitwirkte.

Der nächste DJK-Ethikpreis im Bistum Trier wird im Jubiläumsjahr der DJK verliehen. 2020 wird der Verband 100 Jahre alt und stellt dieses Ereignis unter das Motto des vatikanischen Sportdokumentes „Sein Bestes geben“. Ausführlich wird in diesem Papier die kirchliche Rolle in der Welt des Sports beleuchtet und dargelegt. Der Sport als ein Werkzeug der Begegnung, der Bildung, der Sendung und Heiligung diskutiert. Eine inspirierende und wertschätzende Schrift, die vom Papst Franziskus lobend verbreitet wird.

Ohne Förderer lässt sich ein solcher Preis nicht nachhaltig ausloben, daher richtet der DJK-Diözesanverband Trier einen besonderen Dank an die unterstützenden Menschen und Unternehmen.

 

Quelle: Redaktion und Foto: Simone Bastreri, Bistum Trier / Galeriebilder: DJK-Sportverband Diözesanverband Trier

Die Gewinner des DJK-Ethikpreises der vergangenen Jahre

2018


Myriam Backes

Seit 2015 initiiert Myriam Backes aus Saarbrücken im Rahmen der „Faiplay-Tour der Großregion“ erfolgreiche Spendenaktionen mit ihrer Schulklasse und hilft in der Organisation mit großem Engagement. Sie ist Lehrerin an einer Gemeinschaftsschule und unter ihrer Handhabe sammeln die Schülerinnen und Schüler im Rastbachtal mit
Aktionen, wie Einpackhilfe im Supermarkt oder Waffel- und Kuchenverkauf, jährlich enorme Gelder in Höhe von rund 10.000 Euro für das Toursponsoring. Durch die Aktion entstand des weiteren eine Kooperation zwischen der Anglophonen Gemeinde Saarbrücken und dem Kloster Blieskastel.

2016


Herbert Ehlen

Herbert Ehlen ist Pädagoge durch und durch. Er lebt die ethischen Werte den Kindern und Jugendlichen vor, begeistert durch sein Vorbild und gibt sie so weiter. Ein guter Freund drückt es so aus:“Herbert wäre auch ein toller Pfarrer geworden!“ Sein Engagement geht weit über die Aktivitäten im Rahmen der Fair-Play Tour der Großregion hinaus. Gerade auch mit seinem Kinder- und Jugendprojekt Zirkus Salentin eröffnet er einen modernen Zugang zum kreativen, fairen Miteinander. Hier bekommen Kinder die Möglichkeit sich zu entwickeln und zu entfalten. Dabei werden ihnen durch Herbert Ehlen die Werte des menschlichen Miteinanders spielerisch-sportlich nahegebracht.

2014


Gruppe „Miteinander"

Die Gruppe „Miteinander“, ist eine Gemeinschaft, die getragen wird durch die DJK Ochtendung 1920 e.V. und die Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern. Sie hat das Ziel, das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung nachhaltig zu fördern. Sie wurde als „Treffpunkt Miteinander“ 1991 gegründet und hat sich seither zu einer festen und aktiven Einheit in der Ortsgemeinde entwickelt. Der Treffpunkt ist offen für alle und trägt dazu bei, Unsicherheiten in der Begegnung mit behinderten Menschen abzubauen und zu einem „unbehinderten“ Umgang zu ermutigen. Sie beteiligt sich bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen und
tritt auch selbst als Veranstalter auf.

2012


Michaela Schäfer

Mit Michaela Schäfer ist die Gewinnerin, des erstmals ausgelobten DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ fest. Aus den Händen von Bischof Dr. Stephan Ackermann erhielt die aus Köllerbach im Saarland stammende Übungsleiterin den neugeschaffenen Preis. Michaela Schäfer hat sich als Trainerin und Breitensportwartin der DJK Köllerbach einer besonderen Aufgabe voller Leidenschaft und Hingabe gewidmet. Sie kümmert sich mit großem ehrenamtlichem Einsatz und viel Herz um geistig behinderte Menschen, gibt ihnen Halt und Orientierung im und über den Sport hinaus. Michaela Schäfer ist ein Mensch, der die christlichen Werte nachhaltig lebt.

DJK-Ethikpreis 2016 geht an Herbert Ehlen

Ehrung durch Weihbischof Jörg Michael Peters

Der diesjährige DJK-Ethikpreisträger Herbert Ehlen bringt es auf den Punkt: “Wir tun etwas, um die Welt etwas besser zu machen!” Das sagte er nicht nur, er tat es auch. Herbert Ehlen aus Jünkerath in der Eifel lebt die christlich-ethischen Werte Kindern und Jugendlichen vor, begeistert durch sein Vorbild und gibt sie so nachhaltig weiter. Mit seinen kreativen Projekten, wie der „Fair Play-Tour der Großregion“ und dem Kinder- und Jugendprojekt „Zirkus Salentin“ eröffnet er Kindern und Jugendlichen spielerisch-sportlich einen modernen Zugang zur Werteerziehung. Er ist in seiner Arbeit Pädagoge durch und durch. Den Preis erhielt er aus den Händen des Trierer Weihbischofs Jörg Michael Peters in der Promotionsaula des Bischöflichen Priesterseminars in Trier. Die Laudatio hielt die Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz Karin Augustin. Erfreut zeigten sich der Vorsitzende des DJK-Diözesanverbandes Franz Dirr und DJK-Präsidentin Elsbeth Beha, die aus Mannheim angereist war. Ein würdiger Preisträger, so die einstimmige Meinung der Teilnehmenden.

Mit über einhundert geladenen Gästen und einer stimmungsvollen Atmosphäre wurden die Verdienste von 10 ehrenamtlich, engagierten Bürgern in Trier gefeiert. Der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier hatte ein abwechslungsreiches Programm gestaltet, so wirkten neben jungen Musikern der Kreismusikschule Bitburg, die Cheerleader vom Bischöflichen Cusanus-Gymnasium aus Koblenz und Schülerinnen und Schüler der Graf-Salentin-Schule aus Jünkerath mit. Kurzweilig, interessant und spannend ging es dann bis zur Verleihung des DJK-Ethikpreises „Der Mensch im Sport“ im Bistum Trier. Die nominierten Persönlichkeiten wurden von einer hochkarätigen Jury intensiv bewertet und diskutiert. In der Jury wirkten u.a. die Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz Karin Augustin, der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters, der Leiter Unternehmenskommunikation der Sparda Bank-Südwest Andreas Manthe, der Chefredakteur der katholischen Wochenzeitung „Paulinus“ Bruno Sonnen sowie Klaus Klaeren der Geschäftsführer der Europä-ischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports mit. Unterstützung fand die Jury im Vorsitzenden des DJK-Sportverbandes im Bistum Trier Franz Dirr, dem Sportwart Michael Leyendecker und der Jugendleiterin Sina Radermacher. Am Ende setzte sich hochverdient der sympathische Herbert Ehlen aus Jünkerath in der Eifel durch. Mit einem Anerkennungspreis, dem „kleinen Ethikpreis“, wurden Kaspar Portz aus Bekond, Bärbel Meid aus Ochtendung und Karl-Heinz Scherer aus Losheim am See gewürdigt.

Zudem wurde das Engagement der weiteren Bewerberinnen und Bewerber herausgestellt: Reiner Plehwe aus Kruft, Wolfgang Schmitt aus Betzdorf, Margit Haubrich aus Föhren, Wolfgang Schwarz aus Konz, Bernd Marx aus Krettnach und der Coblenzer Turngesellschaft.
Sie alle wurden als Vorbilder für einen am Menschen orientierten Sport geehrt.

Mit dem DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ möchte der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier auf Menschen aufmerksam machen, die sich für ein christliches Menschenbild im Sport und durch den Sport einsetzen und so verdient machen. Wie die Bewerbungen deutlich machten, sind es oftmals die „kleinen“ Verdienste, die „Großes“ bewirken. Und immer wieder steht und stand der Mensch im Mittelpunkt des Engagements und damit die Vermittlung von christlichen Werten wie Rücksichtnahme, Fairness, Solidarität, Toleranz, Übernahme von Verantwortung und die Anerkennung von Leistung. So wurden alle nominierten Teilnehmenden bei der feierlichen Verleihungsveranstaltung in der Promotionsaula des Bischöflichen Priesterseminars in Trier besonders vor- und herausgestellt. In seinen Worten hob der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters das große ehrenamtliche Engagement hervor und unterstrich die gesellschaftliche Rolle des Sports. Die Präsidentin des DJK-Sportverbandes Elsbeth Beha dankte dem Trierer DJK-Diözesanverband für seine vorbildliche Initiative und lobte die Umsetzung des DJK-Ethikpreises. „Den DJK-Ethikpreis sollte es in jedem Bistum geben,“ so ihre inspirierende Anregung. Der Abend verlief Dank einer gekonnt lockeren Moderation von Jugendleiter Michael Wilbert und Bildungsreferent Rainald Kauer kurzweilig und würdig.

Im zweijährigen Rhythmus wird der DJK-Ethikpreis im Bistum Trier seit 2012 verliehen. Damit liefert der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier genügend Motivation für mehr Menschlichkeit im Sport und durch Sport.
Der Vorsitzende Franz Dirr bedankte sich in seinen Worten besonders für den großartigen Zuspruch sehr unterschiedlicher Förderer, die die Umsetzung dieses DJK-Ethikpreises erst möglich machten.

DJK-Ethikpreis 2014 gewinnt die Gruppe „Miteinander“– Menschen mit und ohne Behinderung aus Ochtendung

Ehrung durch Bischof Dr. Stephan Ackermann

Mit der Gruppe „Miteinander“ – Menschen mit und ohne Behinderung steht der diesjährige Gewinner des DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ fest. Aus den Händen von Bischof Dr. Stephan Ackermann erhielt die Gemeinschaft, die getragen wird durch die DJK Ochtendung 1920 e.V. und die Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern den Preis, der mit insgesamt 3.300 Euro dotiert ist. Die Gruppe „Miteinander“ hat das Ziel, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung nachhaltig zu fördern. Bereits seit 1991 wird intensiv an der Umsetzung dieses Ziels gearbeitet. Die Gruppe ist offen für alle und trägt dazu bei, Unsicherheiten in der Begegnung mit behinderten Menschen abzubauen und zu einem „unbehinderten“ Umgang zu ermutigen.

Die elf eingereichten Bewerbungen um den DJK-Ethikpreis wurden von einer hochkarätig besetzten Jury intensiv diskutiert und bewertet. In der Jury wirkten u.a. die Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz Karin Augustin, der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters, der Leiter für Unternehmenskommunikation der Sparda Bank-Südwest Andreas Manthe, der Leiter des Stiftungszentrums des Bistum Trier Winfried Görgen, der Chefredakteur der katholischen Wochenzeitung „Paulinus“ Bruno Sonnen sowie Klaus Klaeren, der Geschäftsführer der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sport, mit. Unterstützung fand die Jury in dem Vorsitzenden des DJK-Sportverbandes im Bistum Trier Franz Dirr, dem Sportwart Michael Leyendecker (Wissen) und Jugendleiter Michael Wilbert (Ochtendung). Am Ende setzte sich die sympathische Gruppe aus Ochtendung in der Vordereifel durch. Mit einem Anerkennungspreis wurden die Kanutin Marita Schmitt, die seit Jahren Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam zu Erlebnissen und Erfolgen im Kanusport führt sowie die traditionsreiche Coblenzer Turngesellschaft für ihre völkerverbindende und integrierende Arbeit gewürdigt.

Zudem wurde das Engagement der weiteren Bewerberinnen und Bewerber herausgestellt: Schülerinnen des Bischöflichen Angela-Merici-Gymnasiums in Trier, TuS 2012 Arzfeld e.V. , SSV Oppen e.V. mit seinem Vorsitzenden Ralf Selzer, Fußballtrainingsgemeinschaft Konz e.V., Arbeitsgemeinschaft zur Integration Jugendlicher mit Behinderung des Hauses der Jugend in Bitburg, Pastoralreferent Harald Weber aus Rehlingen-Siersburg, Peter Dewald aus Mühlheim-Kärlich und Hermann Meter aus Züsch. Sie alle wurden als Vorbilder für einen am Menschen orientierten Sport geehrt.

Mit dem DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ möchte der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier auf Menschen, Gruppen oder Vereine aufmerksam machen, die sich für ein christliches Menschenbild im Sport und durch den Sport einsetzen und so verdient machen. Wie die Bewerbungen deutlich machten, sind es oftmals die „kleinen“ Verdienste, die „Großes“ bewirken. Und immer wieder steht und stand der Mensch im Mittelpunkt der Bewerbungen und damit die Vermittlung von christlichen Werten wie Rücksichtnahme, Fairness, Solidarität, Toleranz, Übernahme von Verantwortung, Anerkennung von Leistung, Achtung vor dem Gegner und Mitspieler sowie vor dem Schiedsrichter und Trainer. So wurden alle Bewerberinnen und Bewerber in einer feierlichen Verleihungsveranstaltung in der Promotionsaula des Bischöflichen Priesterseminars in Trier besonders vor- und herausgestellt. In seinen Worten hob der Trierer Bischof Stephan das große ehrenamtliche Engagement hervor und unterstrich die gesellschaftliche Rolle des Sports.

DJK-Präsident Volker Monnerjahn und Weihbischof Jörg Michael Peters spannten in ihren Ausführungen den Bogen von aktuellen Herausforderungen, wie das angestrebte Dopinggesetz oder eine nachhaltige Olympiabewerbung bis hin zur Aufarbeitung des Sportsystems der ehemaligen DDR im Rahmen des 25jährigen Mauerfalls.

Tolle Darbietungen boten die Cheerleader des Schulsportvereins DJK Bischöfliches Cusanus Gymnasium Koblenz sowie das Einradtrio „Happywheels“ aus Ochtendung. Musikalisch glänzten jugendliche Musiker der Kreismusikschule aus Bitburg, die moderne Hits interpretierten. Zudem wurden zwei neue Vereine im Kreis der DJK im Bistum Trier aufgenommen. Mit dem Tennisclub schwarz-weiß DJK Saarburg und dem DJK Schulsportverein aus Koblenz gehören nunmehr 87 Vereine der starken DJK Gemeinschaft an.

Im zweijährigen Rhythmus wird der DJK-Ethikpreis im Bistum Trier verliehen. Damit liefert der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier genügend Motivation für mehr Menschlichkeit im Sport und durch Sport.

Der Vorsitzende Franz Dirr bedankte sich in seinen Worten besonders für den großartigen Zuspruch sehr unterschiedlicher Förderer, die die Umsetzung dieses DJK-Ethikpreises erst möglich machten. Ein gelungener Abend mit vielen wertvollen Impulsen und strahlenden Gesichtern in der ehrwürdigen Promotionsaula des Priesterseminars.

DJK-Ethikpreis „Der Mensch im Sport“ erstmals verliehen.

Michaela Schäfer gewinnt den DJK-Ethikpreis im Bistum Trier 2012

Mit Michaela Schäfer steht die Gewinnerin, des erstmals ausgelobten DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ fest. Aus den Händen von Bischof Dr. Stephan Ackermann erhielt die aus Köllerbach im Saarland stammende Übungsleiterin den neugeschaffenen Preis, der mit insgesamt 2.500 Euro dotiert ist. Michaela Schäfer hat sich als Trainerin und Breitensportwartin der DJK Köllerbach einer besonderen Aufgabe voller Leidenschaft und Hingabe gewidmet. Sie kümmert sich mit großem ehrenamtlichem Einsatz und viel Herz um geistig behinderte Menschen, gibt ihnen Halt und Orientierung im und über den Sport hinaus. Michaela Schäfer ist ein Mensch, der die christlichen Werte nachhaltig lebt.

Die 16 eingegangenen Bewerbungen um den DJK-Ethikpreis wurden von einer hochkarätigen Jury intensiv diskutiert und bewertet. In der Jury wirkten u.a. die Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz Karin Augustin, der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters, der Leiter des Stiftungszentrums des Bistum Trier Winfried Görgen, der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Herbert Fandel, der Chefredakteur der Wochenzeitung „Paulinus“ Bruno Sonnen sowie Klaus Klaeren der Geschäftsführer der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sport mit. Unterstützung fand die Jury in der Vorsitzenden des DJK-Sportverbandes im Bistum Trier Rosemarie Schorr, ihrem Stellvertreter und Sportwart Aloysius Mester und Jugendleiterin Steffi Beck. Am Ende setzte sich die sympathische Saarländerin Michaela Schäfer durch.

Mit einem Anerkennungspreis wurden die Fußballmannschaft des SC Saarlouis-Roden mit ihrem Trainer Wolfgang Werny, die beiden Diplom-Sozialpädagogen Oliver Nau und Georg Heisig aus dem Jugendhilfezentrum Don Bosco Helenenberg und der Trierer Unternehmer Günter Albrecht gewürdigt. Sie alle wurden als Vorbilder für einen am Menschen orientierten Sport geehrt.

Zuvor erhielten Adolf Blum (Pütlingen), Hilde Kremer (Oberwesel), Norbert Buschmann (Her-dorf), Josef Schönauer (Mudersbach), Kooperator Otmar Fechler (Dedenbach), Vera Belzer (Königsfeld), Willi Barbara, Burkhard Bleul (beide Cochem), Jörg Panther (Bexbach), Axel Klein (Saarbrücken), Horst Eberhard (Betzdorf), Erwin Leonardy (Schwalbach) und die Behindertensportgruppe Bitburg als Würdigung ihres Engagements für ein christliches Menschenbild im und durch den Sport eine Urkunde und Anerkennung.

Mit dem DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ möchte der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier auf Menschen aufmerksam machen, die sich für ein christliches Menschenbild im Sport und durch den Sport einsetzen und so verdient machen. Wie die Bewerbungen deutlich machten, sind es oftmals die „kleinen“ Verdienste, die „Großes“ bewirken. Und immer wieder steht und stand der Mensch im Mittelpunkt der Bewerbungen und damit die Vermittlung von christlichen Werten wie Rücksichtnahme, Fairness, Solidarität, Toleranz, Über-nahme von Verantwortung, Anerkennung von Leistung, Achtung vor dem Gegner und Mitspieler sowie vor dem Schiedsrichter und Trainer. So wurden alle Bewerberinnen und Bewerber in einer feierlichen Verleihungsveranstaltung besonders vor- und herausgestellt.

In seinen Worten hob der Trierer Bischof Stephan das große ehrenamtliche Engagement hervor und unterstrich die gesellschaftliche Rolle des Sports.

Das bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum entpuppte sich als idealen Ausrichtungsort für die Preisverleihung. Im Rahmenprogramm präsentierten sich Susi Studentkowski und Marius Simon mit Gitarre und Gesang. Das Duo von der Kreismusikschule Bitburg-Prüm brachte moderne Hits in das historische Gebäude. Mit ihrem Hoopdancing fesselte Margit Haubrich die Besucher. Sie zeigte, wie beeindruckend der Tanz mit einem Hula-Hoop-Reifen sein kann und schließlich ent-führte Christian Dirr mit einer perfekten Lichtjonglage die Anwesenden in eine zauberhafte Welt.

Im zweijährigen Rhythmus soll der DJK-Ethikpreis im Bistum Trier zukünftig verliehen werden. Damit liefert der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier genügend Motivation für mehr Menschlichkeit im Sport und durch Sport. Die Vorsitzende Rosemarie Schorr bedankte sich in ihren Worten besonders für den großartigen Zuspruch sehr unterschiedlicher Förderer, die die Umsetzung dieses DJK-Ethikpreises erst mög-lich machten. Eine besondere Veranstaltung endete an diesem Abend mit freudigen Gewinnern und viel Lob für das Engagement.

DJK-Ethikpreis im Bistum Trier

Die Bewerbung


Der DJK-Ethikpreis richtet sich an Menschen, die in ihrem Engagement im Sport von christlichen Werten geprägt sind. Daher ermutigen wir und rufen auf, Menschen zu benennen, die im Hintergrund eine wichtige und wertvolle Arbeit leisten!

Die Verleihung


Die Verleihung findet alle zwei Jahre im Bischöflichen Priesterseminar (Promotionsaula) in Trier statt. Verliehen wird der DJK-Ethikpreis durch den Schirmherr Bischof Dr. Stephan Ackermann.

Die Jury


Eine Jury aus Vertreter/innen von Bistum, Sport, Förderern und DJK befindet über die eingereichten Bewerbungen. Die Bewerbungen können aus allen gesellschaftlichen Bereichen des Bistums Trier kommen.

Die Förderer


Über Unterstützer und Förderer des DJK-Ethikpreis „Der Mensch im Sport“ freuen wir uns sehr. Bitte nehmen Sie Kontakt mit der DJK-Geschäftsstelle oder unseren Ansprechpartnern auf. Gleichzeitig bedanken wir uns bei den bisherigen Förderern.