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Digitale DJK-Sportkonferenz mit den Vereinen

Interessante und spannende Themen diskutiert

Die Premiere hat funktioniert. Erstmals wurde die traditionsreiche DJK-Sportkonferenz digital durchgeführt und übertragen. Dabei konnten mehr Besucher/innen begrüßt werden, als die Jahre zu vor. Insgesamt 32 Teilnehmende aus 17 DJK-Sportvereinen tauschten sich intensiv über eSport in der DJK, Kinderrechte und Schutzkonzepte in der Prävention vor sexualisierter Gewalt und die vielfältigen Aus- und Fortbildungsangebote aus. Sportwart Lukas Monnerjahn (DJK Rheinwacht Oberwesel) skizzierte das Format als sehr gelungen: "Das hat richtig Spaß gemacht und war interessant und aufschlussreich für unsere Arbeit." 

In seiner Begrüßung hob er die wertvolle Arbeit in den DJK-Sportvereinen hervor und lobte das kreative Engagement in der Pandemie. Mit Vincent Muljadi und David Hufer waren zwei selfmade eSportler an Bord, die über ihre Erfahrungen, der Einrichtung einer eFootball-Liga im Raum Trier berichteten. In relativ kurzer Zeit bauten die zwei mit Freunden, auch aus der DJK, einen Spielbetrieb mit über 30 Teams aus Sportvereinen in drei Ligen auf. Darunter auch die DJK Pluwig-Gusterath und die DJK St. Matthias. Die Arbeit soll intensiviert werden, weil der Zuspruch enorm ausfiel. Eine gute Chance, um in der Pandemie Mitgliedern Perspektiven und Chancen der Begegnung zu bieten. Der Tenor der beiden:" Wir waren sehr darüber überrascht, wie gut wir über die sozialen Medien Fußballer erreichen konnten, die mit viel Freude, Engagement und Spaß dabei waren!" 

Ein zweites Schwerpunktthema der DJK-Sportkonferenz  bildeten die Kinderrechte im Sport. Die DJK steht für die Vermittlung von christlichen Werten im Sport, also gilt es Kinder und Jugendliche zu fördern und zu begleiten. Hierzu entstand im vergangenen Jahr eine Broschüre mit dem Titel "Kinder stark machen  in der DJK-Sportjugend", mit wertvollen Tipps und Hilfen zur eigenständigen Kinder- und Jugendarbeit, zur Nachwuchsförderung und zur Prävention sexualisierter Gewalt. Die Jugendleiterin Carina Bappert (DJK Rheinwacht Oberwesel) führte ins Thema ein und machte deutlich, wie wichtig es ist sich mit einem funktionierenden Schutzkonzept in den Vereinen zu kümmern: "Wir brauchen in unseren DJK-Sportvereinen ein Klima des Hinschauens und der Sensibilisierung für die Wünsche und Hoffnungen unserer Kinder und Jugendlichen." Gerade die DJK-Sportjugend steht bei Fragen gerne praxisnah zur Verfügung und hilft mit ihrem Team Strukturen zu schaffen. 

Diözesanvorsitzender Bernd Butter (DJK Ochtendung) richtete abschließend einen Appell an die Teilnehmenden am Freitag, dem 12. März um 18 Uhr auch den digitalen DJK-Diözesantag zu besuchen. Hierzu hatte Sport- und Weihbischof Jörg Michael Peters eigens eine Videobotschaft an die Teilnehmenden gerichtet.

Als Fazit wurde festgehalten, dass dieses Format durch die bedingte Begegnung, die Interaktionen und die Fokussierung auf die Themen, eine echte Alternative darstellt. Zudem wurden wertvolle Ressourcen, wie Zeit und teure Wegstrecken, geschont.

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Material