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38. DJK-Diözesantag im Bistum Trier digital

Format überzeugt: Kurzweilig, interessant und modern

Nachdem der geplante DJK-Diözesantag im Bistum Trier im letzten Jahr zweimal ausfallen musste, lag es auf der Hand, diesmal das Vorhaben digital im Rahmen einer Videokonferenz anzugehen. Das Fazit brachte Diözesanvorsitzender Bernd Butter (Ochtendung) auf den Punkt: „Ich bin froh und dankbar, dass dieses Format so prima funktioniert hat: Kurzweilig, interessant und modern. Aber ehrlich gesagt, freue ich mich darauf, dass wir uns wieder begegnen können und ein Diözesantag real abläuft!“ Mit 52 Delegierten aus 23 DJK-Sportvereinen, 11 Vorstandsmitgliedern, dem Präsident des DJK-Landesverband Rheinland-Pfalz und etlichen Gästen, waren im Hintergrund die Mitarbeitenden der DJK-Geschäftsstelle technisch gefordert. Ob diverse Abstimmungen,  Einspielungen von Videos und Präsentationen, Befragungen, der Verfolgung des Chats und verschiedenste  Wortbeiträge, alles musste koordiniert und gemanagt werden. Die Teilnehmenden fühlten sich gut betreut und aufgehoben und so verlief der Abend in großer Harmonie und Zufriedenheit.

Der geistliche Beirat Volker Teklik (Marpingen) machte zu Beginn deutlich, wie wichtig gerade in der Corona-Pandemie der Gedanke der Solidarität ist: „Wir sind einander anvertraut. Dieser Gedanke leitet unsere DJK-Gemeinschaft gerade auch in dieser schwierigen Zeit!“ Im gemeinsam Gebet wurde an die Verstorbenen gedacht, insbesondere an den Ehrenvorsitzenden der DJK St. Matthias, Alfons Steinbach, und an den ehemaligen stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Prof. Theo Lautwein.

Einblicke in seine Tätigkeit als Sportbeauftragter der katholischen Kirche Deutschlands gewährte Weihbischof Jörg Michael Peters, der sich gerne den Abend für die DJK freigehalten hatte: „Wenn am 13. Mai dieses Jahres das DFB-Pokalendspiel in Berlin angepfiffen wird, hoffe ich, dass ich mit vielen Fans das Spiel live erleben darf!“ In seinen Ausführungen machte er deutlich, wie wichtig gerade die Präventionsarbeit in den DJK-Sportvereinen ist: „Ich finde es toll, dass gerade das Thema sexualisierter Gewalt im Sport so konsequent verfolgt wird!“ Im gleichen Atemzug verwies er auf Versäumnisse der Kirche, die zu mehr Aufklärung und Verfolgung führen müssen. Mit Blick auf die ins Stocken gekommene Synode im Bistum Trier verdeutlichte Weihbischof Peters die Rolle der DJK-Sportvereine: „Das der Sport eine universelle Sprache spricht, zur Integration sich eignet und daher für die Schaffung von neuen Strukturen Halt geben kann, macht die DJK-Sportvereine für den anstehenden Prozess so interessant, wichtig und wertvoll!“

Mit einem Erklärvideo zeigte die DJK-Sportjugend sehr anschaulich auf, wofür sie steht und sich einsetzt. Der Appell von Carina Bappert (Oberwesel) und Michael Wilbert (Ochtendung), den beiden Jugendleitern, war klar und deutlich: „Wir helfen gerne die Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen zu beleben. Dabei geht es um deren Rechte, die Möglichkeit der Mitverantwortung und Eigenständigkeit, aber auch um attraktive Sportangebote und die Ausbildung junger Menschen!“ Eine aktuelle Kampagne versucht die Wichtigkeit von Bewegung und Sport für Kinder und Jugendliche während der Pandemie deutlich zu machen und aufzugreifen. 

Mit einer Bewegungspause brachten die beiden Nachwuchskräfte anschließend Leben in die Videokonferenz, so dass alle Delegierte und Gäste kurz auch einmal außer Puste gerieten. Eine gelungene Einlage die der Sport bewusst setzt.

Mit dem Bericht aus dem Vorstand durch Bernd Butter, der aufzeigte, dass auch gerade im vergangenen Jahr die DJK zahlreiche Aktivitäten umsetzte, ging das Programm weiter. So wurde der DJK-Ethikpreis „Der Mensch im Sport“ und der Jugend Award verliehen, es gab ein sportliches Großereignis mit den DJK-Bundesmeisterschaften in Saarburg mit Boule, Tennis und Beachtennis, zudem wurden Publikationen veröffentlicht rund um das Thema „Bewegung und Besinnung“ und die beliebten Begegnungstreffen „DJK on Tour“ angeboten. „Wir haben nicht die Hände in den Schoß gelegt sondern waren kreativ und inspirativ unterwegs, um den Kontakt und die Nähe zu unseren Vereinen zu halten“, so Bernd Butter.

Der Kassenbericht von Peter Michaeli (Irrel) zeigte auf, dass die Finanzsituation solide und nachvollziehbar geplant und umgesetzt wurde. Allerdings stehen größere Einsparungen durch aktuelle Forderungen des Bistums Trier an, die den Vorstand intensiv beschäftigen und grundsätzliche Finanzierungsfragen stellen.  Nach kurzen Rückfragen und Erläuterungen wurde der Vorstand einstimmig von den Delegierten entlastet. Diesen Antrag hatten die  Kassenprüfer Martin Olk (Mudersbach) und Stefanie Beck (Herdorf) eingebracht.

Mit einem deutlichen Votum wurde anschließend Andreas Hans (Marpingen), als Handball-Fachwart von den Delegierten gewählt. Der Handballsport ist traditionell eine starke Hochburg in der DJK im Bistum Trier. Eine gute und wertvolle Entscheidung mit Blick auf das anstehende Bundessportfest im kommenden Jahr in Schwabach/Bayern, das Sportwart Lukas Monnerjahn (Oberwesel) ausführte und zudem er einlud. In seinen Ausführungen ging er auf die Bedeutung der wachsenden eSportszene ein: „Zwischenzeitlich haben wir DJK-Vereine im Raum Trier, die sich in einem Ligaspielbetrieb organisiert haben und gemeinsam eFootball spielen. Wir beraten, helfen und bringen unseren eSport-Wertekodex ein, der Orientierung für die Umsetzung liefert.“ Mit einem Hinweis auf die eigene DJK-Homepage „www.djk-dv-trier.de“, wo viele wertvolle Informationen hinterlegt sind, wurden die Berichte abgeschlossen.

Für den 39. DJK-Diözesantag, am 27. März 2022, hat sich die DJK Baar, in der Nähe des Nürburgrings gelegen, beworben und den Zuschlag erhalten. “Wir freuen uns sehr über dieses große Vertrauen und laden euch alle herzlich ein“, so  ein sichtlich glücklicher Vereinsvorsitzender Christian Hänzgen, der mit seinem jungen Team die Planungen in die Hand nimmt.

Nach zwei Stunden war die Delegiertenversammlung beendet und ein sehr zufriedener Vorsitzender Bernd Butter resümierte. „Die Mitarbeitenden auf der DJK-Geschäftsstelle haben einen prima Job gemacht, alles lief reibungslos, zügig und kurzweilig. Die Delegierten und Gäste haben sich gut aufgehoben gefühlt und waren interessiert, konzentriert  und aufmerksam bei der Sache. Ein großes Lob an alle Mitwirkenden.“

Bericht der DJK-Sportjugend (2018-2021)