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DJK on Tour hat "Sein Bestes gegeben"

In Vorbereitung auf 100 Jahre DJK-Bewegung wurden unsere DJKonTour Veranstaltungen auch unter das Jubiläumsmotto „Sein Bestes geben“ gestellt. Entnommen aus dem gleichnamigen vatikanischen Sportdokument zur christlichen Sicht auf den Sport und den Menschen“. Ausführlich wird in diesem Dokument die kirchliche Rolle in der Welt des Sports beleuchtet und dargelegt. In Zusammenarbeit mit dem DJK-Bundesverband wurde dazu eine umfangreiche Praxishilfe erstellt und in die Diskussion zur Veranschaulichung eingebracht.

Anhand der Zitate aus dem Sportdokument gab es reichlich Meinungsaustausch in den aufgeteilten Gruppen und so wurden erste Schritte in die Praxishilfe getan. Bespielsweise gab das Zitat von Papst Franziskus „Die Kirche interessiert sich für den Sport, da ihr der Mensch, d.h. der Mensch in seiner Gesamtheit am Herzen liegt, und sie erkennt an, dass sportliche Betätigung Einfluss auf die Bildung des Menschen, seine Beziehungen und seine Spiritualität hat“, Anregungen zur Sicht auf den Bereich der Sportbildung im Verein. Da ist besonders auch die Nachwuchsförderung gefragt. Sportjugendleiter Michael Wilbert rief in seinem Vortrag dazu auf, die Balance zwischen Jung und Alt im Verein in den Blick zu nehmen. Mit der Jugend zusammen „Sein Bestes geben“ und offen sein, gemeinsam Ziele zu erreichen. Rückblickend zu den DJKonTour-Veranstaltungen im letzten Jahr wurde geschaut, ob das Thema „Kinder- und Jugendliche im Verein fördern“ auch umgesetzt wurde. Leider blieb in einigen Vereinen eine Neuausrichtung auf der Strecke, so dass das Thema erneut in den Blick genommen werden sollte.

Ein weiteres Thema war die Synodenumsetzung im Bistum Trier. Da wurde mehrfach nach kirchlicher Unterstüzung für den Verein gefagt. „Wo sind wir Zuhause?“ Wer kümmert sich um uns?“ „Wo sind wir gefragt?“ Die DJK-Vereine sind eingeladen sich in die Vertretung der Synodenversammlung einzubringen. So können eigene Anliegen und Ziele aktiv miteingebracht werden. Die kirchliche Nähe stellt immer den Bezug dar und um eine zukünftige Anbindung zu erhalten, muss von beiden Seiten eine Verbindung hergestellt werden. „Herausgerufen“ lautet das einladende Motto der Synodenumsetzung und so könnte man diese Aufforderung ebenso als ein „hereingerufen“ verstehen. Gemeinsam an der Zukunft arbeiten, im Verein und in der Gemeinde, damit alle zusammmen das „Mehr“ der DJK erleben können und wir so selbst „Orte von Kirche“ werden. Laden wir Menschen in unsere Vereine und Treffen ein, damit Orte von Kirche nicht rückläufig werden, sondern weitere Gemeinschaften entstehen und gefördert werden. Wenn in Zukunft mehr Menschen in Sportvereinen sind als in Kirchen, gilt es, die Botschaft Jesus in die Sportwelt zu bringen und damit die Gemeinschaft durch Werte zu fördern.

>> Weiterführendes Thema: Mit der DJK-Praxishilfe den Verein als einen Ort von Kirche thematisieren