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Thesen des Landesarbeitskreises Kirche und Sport

 

GEMEINSAM FÜR VIELFALT

Acht Thesen des Landesarbeitskreises Kirche und Sport wurden neu erarbeitet und dienten als Grundlage für das vergangene Spitzengespräch am 6. Februar in der Opel Arena in Mainz. Die Verbindungen von Kirche und Sport sollen so gestärkt werden, um ein faires Miteinander zu gewähren.

Glaube und Sport motiviere Menschen dazu, sich für gegenseitigen Respekt, Toleranz und Fairness einzusetzen, heißt es dem gemeinsamen Papier, das rund ein Dutzend Teilnehmende aus dem rheinland-pfälzischen Landessportbund, den katholischen Bistümern und den evangelischen Kirchen des Bundeslandes unterzeichneten. Darunter waren unter anderem die Präsidentin des rheinlandpfälzischen Landessportbundes, Karin Augustin, der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung und der Bischofdes Bistums Mainz, Peter Kohlgraf.

DIE VERBINDUNG VON KIRCHE UND SPORT STÄRKEN
Kirche und Sport haben vieles gemeinsam. Ehren- und Hauptamtliche in Kirche und Sport, Sportler*innen und Gemeindemitglieder setzen sich für ein faires Miteinander und gerechte Teilhabe unterschiedlicher Menschen unabhängig von ihrer sozialen, ethnischen oder religiösen Herkunft und Zugehörigkeit sowie einer körperlichen, geistigen oder gesundheitlichen Beeinträchtigung ein. Kirche und Sport sind in der Fläche vertreten und in direktem Kontakt mit den Menschen vor Ort in Stadt und Land. Sie können Seismographen der Entwicklungen vor Ort sein und Menschen zusammenbringen.

Die Zusammenfassung der Thesen als PDF-Flyer finden Sie hier.

 

Zum Artikel "Spitzengespräch Kirche und Sport"

Im Landesarbeitskreis „Kirche und Sport“ arbeiten Vertreter*innen der evangelischen Landeskirchen, der katholischen Bistümer und des Sports in Rheinland-Pfalz zusammen. Mit ihren Netzwerken können so die Kirchen 2,8 Millionen und der Sport 1,4 Millionen Menschen in unserem Land erreichen. Ein Bündnis, das z.B. den freien Sonntag, als Geschenk des Himmels sieht, damit Familien neben dem Gottesdienstbesuch auch gemeinsam Erholung und Freude bei Sport, Spiel und Bewegung mit anderen in unseren Vereinen erleben können. Die Kirchen und der Sport inspirieren und helfen sich gegen-seitig in ihrer Arbeit für und mit den Menschen, damit das Leben besser gelingt. In beiden Organisationen steht der Mensch im Mittelpunkt, das ist Stärke und Verpflichtung zugleich. Glaube und Sport motivieren Menschen dazu, sich für gegen-seitigen Respekt, Toleranz und Fairness einzusetzen. Das sind die zentralen Anliegen und das Wirken des Landesarbeitskreises in die Vereine, Verbände und Pfarreien hinein.

Die beiden Top-Themen mit denen sich der Landesarbeitskreis zurzeit beschäftigt, sind zum einen die Olymischen Winterspiele in Südkorea. Die aktuellen Enthüllungen und Entscheidungen zum Thema „ Doping“ fordern nicht nur den Landes-arbeitskreis zu einer sehr kritischen Haltung und zum Kampf auf. Hier bezieht er eine klare Position für einen sauberen Sport und spürt die gesellschaftliche Verantwortung. Aber auch die völlig überzogenen Ablösesummen im Bereich des Fußballs lassen die Frage nach dem Wert eines Menschen aufkommen? Selbstverständlich mit der Prämisse, dass Leistung und Erfolg erwünscht sind, aber nicht um jeden Preis, sei dies auf Kosten der Gesundheit oder des Verlustes von Wettbewerbsgleichheit.