Newsletter
Datenbank
Facebook

Bericht zum FICEP-Camp 2018 in Rumänien

Nach einiger Verspätung trafen sich die Teilnehmenden des diesjährigen FICEP Camps in Frankfurt am Main zum Vorlager.

Am ersten Abend lernte sich die Gruppe beim Italiener kennen, sodass wir am folgenden Tag als Team nach Bukarest aufbrechen konnten. Der Flieger landete mit einiger Verspätung in Bukarest, wo wir freundlich am Flughafen abgeholt wurden. Die erste Nacht wurde in einem Gästehaus eines Klosters in der Nähe von Bukarest verbracht. Am folgendem Tag ging es in die Stadt zur Besichtigung des Palaments und eines klimaneutralen Hauses. Anschließend wurden wir mit dem Bus nach Fundata mitten in den rumänischen Karpartrn gebracht, wo das eigentliche Camp stattfand. Wir kamen am Zielort trotz regnerischen Wetters in guter Stimmung an und freuten uns auf die Sportaktivitäten der folgenden Tage. An den ersten beiden Tagen wurde in internationalen Gruppen verschiedene Trendsportarten ausprobiert. Die Teilnehmenden konnten Bubblefootball, Volleyball, Klettern und Mountainbiking ausprobieren. Am darauffolgenden Tag stand ein Ausflug in ein Schwimmbad in Brasov auf dem Programm.


Das kulturelle Programm kam auch nicht zu kurz, hier besuchten wir Schloss Bram, das weltbekannte Schloss Dracula und spielten Geo Caching in Brasov um die Stadt zu erkunden. Das traditionelle Capture the flag durfte auch am letzten Tag nicht fehlen, hierbei wurde nocheinmal die Teamfähigkeit der internationalen Gruppen gefordert. Im Anschluss fand bei strahlendem Sonnenschein ein großes Fußballturnier auf einem Spielfeld an unserer Unterkunft statt. Gekrönt wurde der letzte Nachmittag durch eine Wasserschlacht. Am Abend gab es ein Lagerfeuer mit anschließender Abschlussfeier.

Es wurde bis spät in die Nacht getanzt, zur kulturellen Bereicherung aller brachten die einzelnen Nationen ihre traditionellen Tänze mitein. Am kommenden Morgen konnte die Heimreise mit müden aber glücklichen Teilnehmenden angetreten werden.

 
Das FICEP Camp bietet die Möglichkeit jungen Menschen schon im frühen Alter ein internationales Bewusstsein zu vermitteln und Toleranz für Kultur und Sprache zu schaffen. Im Camp wird schon früh dafür gesorgt, dass Jugendliche verschiedener Nationalitäten in Kontakt kommen. Es ist erkennbar, dass bereits nach kurzer Zeit, eine rege Kummunikation einsetzt und die sprachlichen Differenzen, die häufig zu Verschlossenheit führen, überwunden werden.

 Autor: Fabian Pieters, DJK-Sportjugend

DJK-Bundesjugendtag 2018 in Homburg

Begrüßungsempfang in der Foyerhalle

Themengespräche u.a. mit Weihbischof Jörg Michael Peters

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit Makkabi Deutschland

Saskia Zitt und Simon Winter führen die DJK-Sportjugend

Beim DJK Bundesjugendtag vom 12.-14. Januar 2018 in saarländischen Homburg wurde eine neue Bundesjugendleitung gewählt. Saskia Zitt von der DJK-SG St. Ingbert im Bistum Speyer ist neue Bundesjugendleiterin, Simon Winter aus Augsburg neuer Bundesjugendleiter. Weitere Höhepunkte waren am Freitag das Friedensgebet mit einer beeindruckenden Lichterprozession zur Synagoge und am Samstag der Festgottesdienst mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann in der Stadtkirche St. Michael.


Der Bundesjugendtag 2018 stand ganz im Zeichen der Neuwahlen. Neben den Bundesjugendleitern Zitt und Winter wurden Lavinia Schuller (DJK-Diözesanverband Eichstätt) und Daniel Schnack (DJK-Diözesanverband Trier) als stellvertretende Bundesjugendleiter sowie die Beisitzer*innen Yannick von Holten (Hamburg), Fabian Pieters (Köln), Sina Radermacher und Michael Wilbert (beide Trier) gewählt. Damit ist die neue Bundesjugendleitung wieder komplett mit acht Personen besetzt, nachdem in der abgelaufenen Legislaturperiode zwei Positionen vakant waren. Verabschiedet wurden in festlichem Rahmen Kathrin Bernd, Greta Kipping, Michael Leyendecker sowie Dr. Philipp Muchalla.


Selbstverständlich standen auch vielen inhaltliche Themen auf der Tagesordnung. Ein breites Spektrum vom Kindeswohl bis über die Sportethik. Zudem wurden die Delegierten seitens der Bundesjugendleitung über die vergangenen und geplanten Maßnahmen ausführlich informiert und der Rechenschaftsbericht vorgelegt. Ein Kooperationsvertrag mit dem jüdischen Sportverband Makkabi Deutschland wurde zudem unterzeichnet.

Ein wichtiger emotionaler und politischer Akzent wurde am Freitag nach der offiziellen Eröffnung des Bundesjugendtages gesetzt. In der Dunkelheit wurden an der Hohenburg Jugendherberge bei einem Eingangsgebet Kerzen entzündet und alle setzten sich nach einer Einstimmung durch den Geistlichen Beirat des DJK-Sportverbandes, Pfarrer Michael Kühn, in Bewegung mit dem Ziel Synagoge. Ein beeindruckendes Bild: Über 100 Menschen in einer Lichterprozession durch die Stadt! In der Synagoge wurde gesungen und um den Frieden bei uns und in der Welt gebetet. Alle hielten ein blaues Band, auf dem in verschiedenen Sprachen das Wort „Frieden“ stand, fest in der Hand als Zeichen der Verbundenheit. Willi-Günther Haßdenteufel, DJK-Diözesanvorsitzender im Bistum Speyer, und Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier) waren tief beeindruckt.

Weiterer Höhepunkt war am Samstagabend der Festgottesdienst in der Stadtkirche St. Michael mit dem Speyrer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann, den Pfarrer Kühn herzlich im Namen der DJK begrüßte ebenso wie den Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters. Delegierte und Gäste füllten die Kirche. In seiner dynamischen Predigt wies Bischof Wiesemann auf die enge Verbindung von Leib und Seele hin anhand vieler Beispiele aus der Heiligen Schrift. Er erinnerte an das gerade gefeierte Weihnachtsfest: Gott wird Mensch! Dadurch ist etwas in Bewegung geraten: Glauben bewegt und bleibt in Bewegung. Jesus selbst war als Wanderprediger unterwegs und bewegte die Menschen, die sich ihm zuwandten. Wiesemann erinnerte an Prälat Carl Mosterts, den Gründer der DJK 1920 in Würzburg, der die Verbindung von Spiritualität und Körpererfahrung erkannte und die Freude an der Bewegung betonte. „Jede*r von uns, von euch ist ein Tempel des Heiligen Geistes – verherrlicht also Gott in eurem Leib!“ so Wiesemann. In einer Gabenprozession brachten junge Sportler*innen diverse Sportgeräte zum Altar und trugen ihre Fürbitten vor. Die musikalische Gestaltung hatte der aus dem Bliesgau kommende Chor „Coloured Voices“ unter der Leitung von Frank Huppert mit dem Organisten Stefan Lang übernommen. Es war ein beeindruckender Gottesdienst mit starken Inhalten und den vielen Bannern aus den Diözesanverbänden. Im Anschluss hatten die Speyerer Gastgeber ein saarländisches Büffet vorbereitet mit typischen saarländischen Gerichten: Schales, Hoorige, Geheirade, Lyonerpfanne und verschiedene Salate. Alle zeigten sich begeistert – für jede*n war etwas dabei!


Am Sonntag standen noch einige Punkte auf der abzuarbeitenden Tagesordnung. Und die Delegation aus dem Erzbistum Köln lud zum nächsten DJKBundesjugendtag nach Bonn ein – natürlich närrisch und mit Kamelle. Ein positives Resümee zogen Haßdenteufel und die beiden Diözesanjugendleiterinnen Claudia Huppert und Zitt: „Es war eine tolle Atmosphäre, alles lief glatt und es hat Spaß gemacht, Gastgeber zu sein.“

Zum Bericht der Sportjugend

DJK-Bundesjugendtag 2017 in Trier

DJK-Sportjugend – offen für mehr”

Mehr als 100 Delegierte und Gäste aus ganz Deutschland folgten der Einladung der DJK-Sportjugend zum DJK-Bundesjugendtag nach Trier. Unter dem Thema “DJK-Sportjugend – offen für mehr” erlebten die Teilnehmenden drei spannende Tage in der ältesten Stadt Deutschlands.

Ein ausführlicher Bericht kann auf der Seite der DJK-Sportjugend nachgelesen werden.