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DJK-Praxishilfe "Sein Bestes geben"

Kirche und Sport laufen schon seit langer Zeit zusammen und so war es auch in der Tat an der Zeit, dass die „Kirche“ den Sport mit einer Verlautbarung würdigt, die genau auf den Punkt bringt, was die christliche Version von Sport bedeutet. Das Sportdokument „Sein Bestes geben“ wurde von einer internationalen Expertengruppe innerhalb des Vatikans erarbeitet und umgesetzt.

In Deutschland wurden die ersten Sportvereine um 1900 von Priestern und Ordensmännern gegründet, um den ganzheitlichen Menschen in seiner Veranlagung zur Entfaltung zu bringen, sowie Disziplin und Ausdauer zu trainieren. Was noch vor einigen Jahren auf die soziale Schiene gelegt wurde, wird heute immer deutlicher. Sport ist Bildung! Er steigert die geistige Leistungsfähigkeit und verhilft zu einem gesunden Körper und einer bewegten Seele als Ausgleich für den Stress im Alltag. Doch nur wenn der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht die Leistung! Wenn das Miteinander zur Einheit wird und ich im Team lerne, was Gemeinschaft bedeutet. Wenn man sich gegenseitig zum Besten bewegt und füreinander da ist, sich hilft und für den Nächsten einsteht. Genau das passiert in der DJK seit Beginn ihrer Gründung.

Der Stellenwert der DJK in der Kirche wird noch nicht an allen Positionen erkannt und wertgeschätzt. So bietet sich das vatikanische Sportdokument in der Erweiterung zu unserer DJK-Praxishilfe greifbar an, es im Sportpastoralen Bereich weiterzugeben. Hier wird veranschaulicht, was der Sport für den Menschen bedeuten kann und was die Sportbildung für Körper, Geist und Seele an jungen Menschen fördert. Die Wertevermittlung im Sport bildet die Basis für einen guten Charakter und stärkt die positive Haltung an meinem Gegenüber. So wie der Mensch sich im Sport ins Spiel bringen kann, so kann auch diese wertvolle Praxishilfe in der Kirche vor Ort mit ins Spiel gebracht und eben der DJK-Verein als ein Ort von Kirche gesehen werden.

In der synodalen Umsetzung der XXL-Pfarreien fehlt es momentan noch teilweise an Struktur durch die Neuausrichtung. Viele sind von den neuen Konzepten überfordert und wissen nicht, wie sie sich einbringen können oder gar sollten. Hier liegt eine Chance für jeden DJK-Verein ein Teil in diesem Prozess zu werden und so direkt an der Basis der Kirche mitzuwirken. Das Statement vom vatikanischen Dokument ist wiederum unser Statement an die Kirche vor Ort, an den Pfarrer, Gemeindereferent*in oder Diakon*in. Denn im Sportverein sind Menschen die Fragen an das Leben haben und Gott suchen. Wo der Weg in die Kirche nicht mehr stattfindet, kann der Weg in den Verein eine breite Ausrichtung und Zusammenarbeit in der Gemeinde oder Stadt fördern. Synodal Denken und Handeln, um mitzubestimmen und Mitverantwortung zu tragen. Die Angst vor dem Neuen und Unbekannten gilt es zu überwinden und die Chance auf ein besseres Miteinander zu nutzen. Auch die größere Reichweite kann als Chance angesehen werden, sich mit anderen DJK-Vereinen in der Region zu vernetzen. Sich nicht nur auf den Gottesdienst fixieren, sondern selbst Ort von Kirche sein. Dazu regt das Sportdokument den Lesenden an und ermutigt sein eigenes Handeln zu reflektieren und Mit- und Mutmacher für andere zu werden.

Ebenso bietet die Praxishilfe verschiedene Anwendungsmethoden, um wichtigen Themenfelder wie Werte, Spiritualität oder Prävention zu veranschaulichen. Schritt für Schritt können Inhalte so verinnerlicht werden und Anreiz und Aspekt geben, seine Ausrichtung im Sport bedacht zu wählen. Fairness, Respekt und Moral sind keine neuen Anliegen, aber müssen immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden, gerade weil der Werteverfall so immens geworden ist. Darum ist die Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Sportverein enorm wichtig. Sie brauchen unbedingt Vorbilder und Erzieher zum Guten, damals wie heute.

Die Praxishilfe kann über unsere DJK-Geschäftsstelle kostenlos bestellt werden. Weiterführend zur DJK-Praxishilfe gibt es die Website www.Sein-Bestes-geben.de. Hier werden die Themenfelder des Sportdokumentes benannt und wertvolle Impulse für die praktische Umsetzung veranschaulicht. Im Downloadbereich sind zahlreiche Zitate und Aussagen als Druckmuster vorbereitet, sowie Text- und Bildkarten zur Anwendung freigestellt.

Spiritualität des Unterwegsseins

Die Autoren dieser Arbeitshilfen haben sich aufgemacht, sind auf Land und im Wasser unterwegs gewesen. So begaben sie sich auf die Bachbettbegehung eines Wildbaches, auf eine einfache Radtour durchs Moos, auf eine Mountainbiketour übers Gebirge und paddelten in Kanadiern über Stromschnellen sowie in ruhigen Gewässern eines Flusses. Ihre Wege, die sie umgebenden Landschaften und ihr Miteinander haben sie erlebt als Anstöße, über ihre aktuellen Lebens- und Glaubenssituationen nachzudenken. Weg, Landschaft und Begleiter wurden gleichsam zu Erklärungsinstrumentarien für das, was sie im Leben bewegt. Das Unterwegssein im Äußeren wurde zu einem im Inneren.

Die daraus entstandenen Arbeitshilfen sind dafür gedacht, Leiterinnen und Leitern von Freizeiten oder religiösen Veranstaltungen Anregungen mit zu geben, wie sie ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Sinndeutungen ihres Unterwegsseins anleiten können. Diese Anregungen finden sich in Form von Ideen, wie man in der Natur unterwegs sein kann, sowie von Impulsen und Vorschlägen für erlebnispädagogische Aktionen. Auch ganz praktische Vorüberlegungen kommen zur Sprache, wie man kurze, ein- oder mehrtägige Erlebniseinheiten konzipiert und organisiert, welche Materialien man braucht und wie Tagesabläufe ausschauen könnten.

Diese Arbeitshilfen sind kostenlos in der DJK-Geschäftsstelle Trier erhältlich.

Ausgaben

WINTERSPORT

Bei Skifahren/Langlauf/Skiwandern/Schneeschuhwandern im Schnee erleben wir meditative Augenblicke, die uns zur Ruhe und Besinnung auf uns selbst führen können. Gemeint sind Erlebnisse in der verschneiten Natur, Bewegung und Meditation mit unterschiedlichen Arten der Fortbewegung und meditativen Übungen.

KANUFAHREN

Kanufahren oder auch Kajakfahren sind besondere Outbdoor-Erlebnisse für Gruppen auf dem Wasser. Dabei ist es nicht nur wichtig sich auf die äußeren Umstände sondern auch auf die Partner im gemeinsamen Boot einzulassen.
Mit dieser Arbeitshilfe möchten wir durch den Gedanken und Impulse anregen, Situationen und Erlebnisse beim Kanufahren nach zu vollziehen, anders zu betrachten und einzuordnen.

WANDERN

Wandern, die Outdoor-Sportart die vermutlich am häufigsten ausgeübt wird. Natur erleben, beim Wandern auch die eigenen Grenzen erfahren. Wandern erfährt in den vergangenen Jahren auch wieder zunehmend größere Beliebtheit nicht nur bei der älteren Generation sondern auch auch bei Jugendlichen. Mit dieser Arbeitshilfe möchten wir durch Gedanken und Impuls anregen, Situationen und Erlebnisse beim Wandern anders zu betrachten und einzuordnen.

PILGERN

Das Unterwegssein ist dem Menschen wesentlich. Anders als Pflanzen, die an einen festen Standort gebunden sind, ist der Mensch ständig auf dem Weg. Er kann oder muss sich sogar seine Lebensziele selbst setzen und sich dann auf den Weg machen, um sie zu erreichen. Unterwegssein kann auch eine Form des Pilgerns sein. Sich auf den Weg einlassen, ist hier oft wichtiger als das Ziel des Weges selbst. Ziele können sich beim Unterwegssein verändern, wenn man nur offen genug ist für das, was auf einen zukommt und was sich in einem innerlich ereignet.

Neuauflage der Broschüre "Rad fahren"

 

Spiritualität des Unterwegssein

Die Autoren dieser Arbeitshilfe haben sich aufgemacht, sind auf Land und im Wasser unterwegs gewesen. So begaben sie sich auf die Bachbettbegehung eines Wildbaches, auf eine einfache Radtour durchs Moos, auf eine Mountainbiketour übers Gebirge und paddelten in Kanadiern über Stromschnellen sowie in ruhigen Gewässern eines Flusses. Ihre Wege, die sie umgebenden Landschaften und ihr Miteinander haben sie erlebt als Anstöße, über ihre aktuellen Lebens- und Glaubenssituationen nachzudenken. Weg, Landschaft und Begleiter wurden gleichsam zu Erklärungsinstrumentarien für das, was sie im Leben bewegt. Das Unterwegssein im Äußeren wurde zu einem im Inneren.

Die daraus entstandenen Arbeitshilfen sind dafür gedacht, Leiterinnen und Leitern von Freizeiten oder religiösen Veranstaltungen Anregungen mit zu geben, wie sie ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Sinndeutungen ihres Unterwegsseins anleiten können. Diese Anregungen finden sich in Form von Ideen, wie man in der Natur unterwegs sein kann, sowie von Impulsen und Vorschlägen für erlebnispädagogische Aktionen. Auch ganz praktische Vorüberlegungen kommen zur Sprache, wie man kurze, ein- oder mehrtägige Erlebniseinheiten konzipiert und organisiert, welche Materialien man braucht und wie Tagesabläufe ausschauen könnten.

 

Radfahren

Radfahren ist eine Fortbewegungsart, mit der wahrscheinlich alle Menschen im Laufe ihres Lebens Erfahrungen gemacht haben, bzw. machen werden. Die nunmehr vorliegende Arbeitshilfe möchte Sie durch Gedanken und Impulse anregen, Situationen und Erlebnisse beim Radfahren anders zu betrachten und einzuordnen. Vor diesem Hintergrund bieten die aufgeworfenen Fragen, Gebete und Geschichten zahlreiche Gedankenanstöße.

Das Team der DJK-Bildungsreferenten

Neue Broschüre "Kinder stark machen in der DJK Sportjugend"

„Kinder stark machen“ bedeutet auch, sich für die Führungskräfte der Zukunft stark zu machen. Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterförderung setzen bereits in jungen Jahren an. Hier wird gelernt wie Mitsprache funktioniert und wie ich mich und andere in Prozesse einbinde. Kinder und Jugendliche werden in ihrem Selbstvertrauen und ihrer Konfliktfähigkeit durch den Sport gestärkt. Ihre Stärken werden unterstützt und ihre Schwächen realistisch eingeschätzt. So entwickeln sie eigene Positionen und Werte, um bei Problemen oder gegenüber einem falschen Gruppendruck auch „Nein“ sagen zu können, sowie im Hinblick auf Suchtmittel. „Kinder stark machen“ wendet sich an die Erwachsenen im Sport, die pädagogische Verantwortung für Kinder und Jugendliche tragen. Erwachsene sollen in ihrer „Vorbildrolle“ gestärkt werden, denn neben Elternhaus und der Gruppe der Gleichaltrigen ist der Sportverein ein wichtiger Teil in der Lebenswelt und Orientierungspunkt für Heranwachsende. Die theoretischen Grundlagen dieser Broschüre und die praktischen Tipps und Hilfen bieten hierfür einen guten Zugang.

Rainald Kauer, Jugend- und Bildungsreferent im DJK-Sportverband DV Trier

Praxishilfen

"Spielerische Bausteine für Körper und Geist"
 von Michael Gosebrink, DV Freiburg

Inhalt: Kartenset zum Ausdrucken als eine praktische Unterstützung für eine geistliche Sitzungskultur in Teams, Gruppen und Gremien.

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"Spielerische Einführung in Ultimate Frisbee"
 von Rainald Kauer, DV Trier

Ziele: Spielnahes Erlernen von Ultimate Frisbee, Erkennen des "Spirit of the game", Vermittlung technischer Grundlagen

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Wo wilde Kräfte sinnvoll walten - Kämpfen, ringen und raufen von Astrid Markmann, DV Münster, Norbert Koch, LV NRW, und Stephanie Hofschlaeger, DJK-Bundesverband

„Seele und Körper reagieren mitfühlend aufeinander: eine Änderung im Befinden der Seele produziert eine Veränderung im Zustand des Körpers, und umgekehrt, ein veränderter Körperzustand verändert das Befinden der Seele" (frei nach Aristoteles)

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Futsal – weltweit fairer Hallenfußball von Rainald Kauer, DV Trier

Futsal ist eine Variante des Hallenfußballs, bei der nach den internationalen Regeln des Weltfußballverbandes FIFA gespielt wird.
Das Spiel wurde in Südamerika „erfunden“. Der Name ist eine Zusammensetzung aus „Futbol“ und „Salon“ (Halle). Weltweit wird Futsal in über 90 Nationalverbänden gespielt. Bekannte Fußballgrößen wie Pele, Ronaldo, Zico oder Giovanne Elber sind mit Futsal groß geworden.

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Abenteuersport im DJK Verein – Chance zur Persönlichkeitsentwicklung!? von Michael Gosebrink, DV Freiburg

Das letztjährige europäische Jahr der Erziehung durch Sport hat sicher ins Bewusstsein gebracht, dass nicht der Sport aus sich heraus erziehend wirkt, sondern erst durch die Person des Übungsleiters diese Dimension des Sports zum Tragen kommt.

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Pétanque, die ideale Sportart für DJK-Sportvereine von Rainald Kauer, DV Trier

Pétanque stellt eine ideale Sportart zur Umsetzung des Leitmotivs "DJK bringt den Menschen ins Spiel" dar. Viele Gründe sprechen für eine Offensive in der DJK: Jede und Jeder kann mitmachen ...

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Warm-Up - Aufwärmen – lästig, aber wichtig von Wolfgang Rölver, DV Aachen

Das Motto für alle sportlichen Aktivitäten sollte lauten: 39 Grad Celsius! Diese Körpertemperatur ist möglichst durch ein gezieltes  Aufwärmprogramm zu erreichen, denn bei dieser Temperatur laufen alle Vorgänge im Körper, die für sportliche Leistungen wichtig sind, optimal ab.

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