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DJK-Begegnungstag in Koblenz

Begegnung und Besinnung in Koblenz

„Koblenz – ein Ort für besondere Besuche und Begegnungen“

Am diesjährigen Begegnungstag des DJK-Sportverbandes Diözesanverband Trier am 7. August 2018 in Koblenz haben 12 DJK-ler/innen aus den Regionen Trier, Siegerland und Rhein-Vordereifel teilgenommen. Temperaturen um 38°C bedingten mehrere kurzfristige Teilnahmeabsagen.

Treffpunkt war das Festungsplateau Ehrenbreitstein. Manfred Butter (stv. Vorsitzender für die Region Rhein-Vordereifel) begrüßte die Teilnehmenden, darunter auch Rainald Kauer von der DJK-Geschäftsstelle, mit gekühlten Getränken. Danach ging es rein in den Festungsbereich mit seinen 30 markanten Festungsbestandteilen. Schwerpunkte bildeten der Blick auf das Stadtzentrum von Koblenz mit dem Deutschen Eck und der Basilika St. Kastor sowie vier interessante Themenausstellungen im Festungsinneren.

Gegen Mittag ging es mit der Seilbahn, die anlässlich der Bundesgartenschau 2011 konzipiert wurde, 118 Höhenmeter bergab zur Rheinpromenade. Dort wurden bei einem gemeinsamen Mittagessen die Gespräche fortgesetzt und Pastor Heinz Christ begrüßt.

Mit ihm wurde anschließend ein kleiner Spaziergang um das Deutsche Eck mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal und vorbei am Deutschherrenhaus und durch den Blumenhof zur Basilika St. Kastor gemacht.

Pastor Christ gab hier einen geschichtlichen Einblick in die Zeiten von St. Kastor und St. Goar sowie der im Jahre 836 eingeweihten Basilika. Danach leitete er in den besinnlichen Teil, eine Statio, über. Hier berührten insbesondere seine Predigtworte zur Größe und zur Bedeutung eines Brotstückes die Teilnehmenden. Zum Abschluss der Begegnung in St. Kastor wurde die Gelegenheit wahrgenommen, Pastor Christ für seine jahrelangen Verdienste im DJK-Bereich zu danken und zu ehren. Nach der Laudatio überreichten Margret Steinborn-Heinrich und Manfred Butter Pastor Christ die Dankesurkunde und das Ludwig-Wolker-Relief.

Mit einem kleinen Spaziergang zur Talstation der Seilbahn, der anschließenden Bergfahrt und einer letzten kühlen Erfrischung auf dem Parkplatz des Festungsplateaus endete der Begegnungstag 2018. Manfred Butter und Rainald Kauer wünschten allen Teilnehmenden eine gute Heimreise. Schade, dass die hohen Temperaturen keine höhere Teilnehmerzahl zuließen.

Der nächste Begegnungstag soll 2019 in der Region Saarland stattfinden.  

Text: Manfred Butter  I Fotos: Horst Hulley

DJK-Sportjugend auf dem Jugendtag der Heilig-Rock-Tage in Trier

Spiel, Sport und Spaß mit der DJK-Sportjugend auf dem Jugendtag der Heilig-Rock-Tage in Trier

800 Kinder und Jugendliche waren am Samstag, dem 14. April zum Jugendtag der Heilig-Rock-Tage nach Trier gekommen. Bei bestem Wetter und  in einer guten Atmosphäre und Stimmung erlebten sie die Vielfalt der verbandlichen und kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit in zahlreichen Workshops.

Klar, dass auch die DJK-Sportjugend mit dabei war und den Kindern und Jugendlichen einen Erlebnisraum besonderer Qualität auf dem Schulhof des Angela Merici-Gymnasium anbot.

Da  konnte gemeinsam im Team ein Spinnennetz überwunden werden, wobei ein gutes, verantwortliches Miteinander geschult wurde. Da konnte auf einer Slackline balanciert werden, um Gleichgewicht und Koordination zu schulen. Da wurde Cross-Boccia gespielt, ganz nach eigenen, kreativen Regeln. Da konnte in Mannschaften beim Hockey Tore erzielt werden. Da wurden gemeinsame Erfahrungen am Schwungtuch gemacht, oder einmal wieder Stelzen gelaufen, Tischtennis gespielt, mit Swingcarts und Pedalos gefahren. Für jede Altersgruppe gab es die Möglichkeit sich selbst oder in der Gruppe durch Bewegung zu erleben und neue Erfahrungen zu machen.

Nach zwei intensiven Stunden fiel das Fazit positiv aus: der Einsatz beim Jugendtag hat sich gelohnt! Viele begeisterte Kinder und Jugendliche mit strahlenden Gesichtern! Das Angebot der DJK-Sportjugend passte prima in die vielfältigen Workshopangebote, von Kunst und Kultur, Bildung und Politik, Aktionen und Spiritualität.

Schön, dass auch Sport- und Weihbischof Jörg Michael Peters die DJK-Verantwortlichen am Ende des gelungenen Tages begrüßte und sich bei ihnen für den geleisteten Einsatz bedankte.

 

Mit Weihbischof Peters auf Entdeckungsreise im Trierer Dom

DJK-Begegnungstag mit besonderen Einblicken

Eine Zeitreise besonderer Art erfuhren 22 DJK-Senioren mit dem Trierer Sport- und Weihbischof Jörg Michael Peters. Zu einem Begegnungstag hatten sie sich auf den Weg zum Trierer Dom gemacht, um einen besonderen Tag zu erleben. Mit Weihbischof Peters ging es weit in die Historie der Hohen Domkirche zu Trier zurück, dies sowohl mit dem Aufzug unter die stählerne Dachkonstruktion und das Glockengestühl, wie auch hinab unter den Dom und damit an die Ursprünge römischen Lebens in Trier.

Als eine der bedeutendsten Frauengestalten nicht nur Triers, sondern der gesamten Spätantike gilt Kaiserin Helena, die Mutter Konstantins des Großen, der von Trier aus das Römische Reich führte. Obwohl sie als Förderin des frühen Christentums und mutmaßliche Entdeckerin des Kreuzes Christi im Heiligen Land bis heute populär ist, liegt ihre Herkunft im Dunkeln. Die Kaiserin förderte in jeder Weise das sich ausbreitende Christentum. Im Alter von vermutlich 79 Jahren reiste sie ins Heilige Land. Dort ließ sie Grabungen vornehmen und stieß dabei auf die Reliquien des Heiligen Kreuzes und des Heiligen Grabes. An der Fundstelle veranlasste sie den Bau einer Basilika, der Grabeskirche. Darüber hinaus wird sie mit zahlreichen weiteren Kirchenbauten in Verbindung gebracht, darunter dem Vorgängerbau des heutigen Trierer Doms, der an die Stelle ihrer Wohnräume rückte. Fundstücke dokumentieren die räumliche Einordnung. Auch die Überführung des Heiligen Rocks und der Gebeine des Apostels Matthias nach Trier werden ihr zugeschrieben. Die Kaiserin starb vermutlich am 18. August 330 in Nikomedien (Izmir).

Mit diesen nachhaltigen Eindrücken lässt sich die geschichtsträchtige Stätte der ältesten Deutschen Bischofskirche besonders einordnen. Und so war es auch ein ganz besonderes Erlebnis für die Teilnehmenden, die den Tag mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Krypta des Doms mit DJK-Diözesanbeirat Volker Teklik ausklingen ließen. So dicht an die Wiege des Christentums im Bistum Trier zu rücken war ein spannender, emotionaler Moment, der sich ins Bewusstsein und die Erinnerung der teilnehmenden DJK´ler/innen eingräbt. Einen besonderen Dank galt der stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Margret Steinborn-Heinrich, die mit der Idee einen Begegnungstag im Zentrum des Bistums Trier durchzuführen, auf das Interesse der begeisterten Senioren stieß.

JUGENDTAG | HEILIG-ROCK-TAGE 2017

Es war mächtig was los auf dem Schulhof des Angela-Merici-Gymnasiums in Trier. Im Rahmen des Jugendtages der Heilig-Rock-Tage hatte die DJK-Sportjugend für viel Bewegung, Spaß und Sport gesorgt. So entstand auf dem Schulhof eine Bewegungslandschaft mit vielfältigen Spiel- und Sportangeboten. Zudem spielte das Wetter super mit, die Sonne strahlte und die Kinder und Jugendlichen hatten viel Spaß und Freude.

Da konnte gemeinsam im Team ein Spinnennetz überwunden werden, wobei ein gutes, verantwortliches Miteinander geschult wurde. Da konnte auf einer Slackline balanciert werden, um Gleichgewicht und Koordination zu schulen. Da wurde Cross-Boccia gespielt, ganz nach eigenen, kreativen Regeln. Da konnte in Mannschaften beim Hockey Tore erzielt werden. Da wurden gemeinsame Erfahrungen am Schwungtuch gemacht, oder einmal wieder Stelzen gelaufen, Tischtennis gespielt, mit Swingcarts und Pedalos gefahren. Für jede Altersgruppe gab es die Möglichkeit sich selbst oder in der Gruppe durch Bewegung zu erleben und neue Erfahrungen zu machen.

Nach zwei intensiven Stunden fiel das Fazit positiv aus: der Einsatz beim Jugendtag hat sich gelohnt! Viele begeisterte Kinder und Jugendliche mit strahlenden Gesichtern! Das Angebot der DJK-Sportjugend passte prima in die vielfältigen Workshopangebote, von Kunst und Kultur, Bildung und Politik, Aktionen und Spiritualität.

Walking to heaven

Körper und Geist zur Ruhe bringen - Ein Spaziergang zum Himmel

Am Mittwoch, 27. April 2016, fand ein Spaziergang zum Himmel durch den Härtelwald mit Meditationen am Bergmannskreuz, auf der Strecke und der Marienverehrungsstätte bis zum Bergmannsstollen statt. Trotz des sehr widrigen Wetters hatten sich ca. 110 Teilnehmer zu dem Weg aufgemacht. Auch unsere Flüchtlings-Gäste Ehab, Feras, Ibrahim, Saleh und Hisham aus dem syrischen Flüchtlingsgebiet, die bei Christel und Klaus Scheid wohnen, waren nach der spontanen Einladung vom gleichen Tag, mit dabei.
Auch Pfarrer Axel Schmitt aus Blieskastel nahm teil. Er kam mit einem Bus und seiner 35-köpfigen georgischen Jugendgruppe, die zurzeit in Blieskastel zu Gast ist.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Landesarbeitskreis Kirche und Sport im Saarland in Kooperation mit DJK St. Michael, Kneippverein und Lauftreff-Freunde Marpingen.

Kirche und Sport möchten gemeinsam den Menschen helfen:
• ihre persönlichen, geistigen, seelischen und körperlichen Anlagen und Lebensmöglichkeiten, durch Bewegung, Spiel und Sport und Geselligkeit zu entfalten,
• in den Sportvereinen einen wichtigen Raum für Begegnung und Integration zu schaffen,
• Sporttreibenden durch religiöse Angebote wie Gottesdienste, Meditation, Gespräche und sonstige religiös orientierte Veranstaltungen Raum, Zeit und Möglichkeit zur Besinnung und Sinnfindung anzubieten,
• sich für die ethischen Werte im Sport und damit für die Würde des Menschen einzusetzen. Darüber hinaus soll durch eine intensive Zusammenarbeit das Verständnis für die besonderen Anliegen der Kirche und der Sportverbände auf- und ausgebaut werden.

Körper und Geist zur Ruhe bringen – walking to heaven
Ein Spaziergang zum Himmel
Ob wir den Himmel wirklich erreicht haben, wird wohl keiner mit Sicherheit sagen können. Aber wir haben versucht, uns mit Walking auf den Weg zu machen und gleichzeitig auf die Suche nach christlicher Spiritualität.

Geistliche Impulse, die von Marina Schulz (Vorsitzende des Arbeitskreises) und Albert Hoffmann (DJK Marpingen) vorgetragen wurden, haben unsere Bewegung begleitet und uns zum Nachspüren eingeladen. Ziele waren einerseits das gemeinsame Gehen, andererseits das Nachspüren der vorgetragenen Impulse und das Gespräch. Hierbei wurde deutlich, dass Kirche und Sport vielfältige Berührungspunkte haben und keinesfalls getrennt nebeneinander existieren.

Schön, dass trotz des schlechten Wetters so viele Teilnehmer dabei waren. Nach dem fünf Kilometer langen Rundkurs durch den Härtelwald bestand im Bergmannstollen noch die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Ortsvorsteher Manfred Wegmann war bei der Wanderung mit auf der Strecke. Bürgermeister Werner Laub traf zum Abschluss am Bergmannskreuz zu der Gruppe.

Rosemarie Schorr Mitglied des AK Kirche und Sport hatte im Bergmannsstollen für das leibliche Wohl, bei diesem Wetter auch mit Glühwein, bestens gesorgt.
Es war trotz Regen, Schnee und Kälte ein gelungener „Spaziergang zum Himmel“ mit guten und kommunikativen Gesprächen beim Abschluss im Grubenstollen.

Wir empfehlen auch die Homepage der DJK-Marpingen

Begegnungstag im SS-Sonderlager / KZ Hinzert

Ehemalige Verantwortliche aus der DJK trafen sich

70 Jahre nach Kriegsende wollte der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier ein Zeichen setzen und lud zu einem Treffen der ehemalig in der DJK Engagierten in die Gedenkstätte des ehemaligen SS-Sonderlager/KZ Hinzert in den Hochwald ein. „Wir wollen den Tag mit einem besinnlichen Teil beginnen, der uns die Grauen der NS-Zeit aufzeigt und seinen Abschluss in der Kapelle mit einer Gedenkandacht haben soll“, so stellte die stellvertretende Diözesanvorsitzende Margret Steinborn-Heinrich den Anwesenden den Tag vor. Nach einer interessanten, aber erschütternden Führung durch die Gedenkstätte blieb Zeit und Raum, um sich intensiv mit der schrecklichen Vergangenheit zu beschäftigen.

Anfang Oktober 1939 wurde in Hinzert bei Trier ein Polizeihaftlager für straffällig gewordene Westwallarbeiter eingerichtet. Es trug die offizielle Bezeichnung „SS-Sonderlager Hinzert“. Nach Auflösung der Polizeihaftlager am Westwall im Frühsommer 1940 und der Unterstellung des SS-Sonderlagers Hinzert unter die Inspektion der Konzentrationslager am 1. Juli 1940 diente das Lager als “Durchgangslager” insbesondere der luxemburgischen, belgischen, französischen und niederländischen Häftlinge auf ihrem Leidensweg nach Buchenwald, Natzweiler oder Dachau.

Im Dokumentationszentrum, das vor wenigen Jahren aufwendig errichtet wurde, konnte das Grauen der nationalsozialistischen Herrschaft nachvollzogen werden.

Dechant Volker Teklik, der geistliche Beirat des DJK-Sportverbandes, fand passende Worte und Gedanken, um das Erlebte aufzuarbeiten und würdig zu erinnern. Im gemeinsamen Gebet gedachte die DJK-Gruppe den gequälten, geschundenen und grausam misshandelten Opfern, die auf ihre Erlösung und Befreiung so sehr hofften.

Nach dieser sehr eindrücklichen Begegnung mit der Vergangenheit begaben sich die Teilnehmenden nach Kell am See, um gemeinsam in Begegnung und Gespräch Gemeinschaft zu erfahren und Erinnerungen auf zu frischen.