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26. Juli 2017

Mit Weihbischof Peters auf Entdeckungsreise im Trierer Dom

DJK-Begegnungstag mit besonderen Einblicken

Eine Zeitreise besonderer Art erfuhren 22 DJK-Senioren mit dem Trierer Sport- und Weihbischof Jörg Michael Peters. Zu einem Begegnungstag hatten sie sich auf den Weg zum Trierer Dom gemacht, um einen besonderen Tag zu erleben. Mit Weihbischof Peters ging es weit in die Historie der Hohen Domkirche zu Trier zurück, dies sowohl mit dem Aufzug unter die stählerne Dachkonstruktion und das Glockengestühl, wie auch hinab unter den Dom und damit an die Ursprünge römischen Lebens in Trier.

Als eine der bedeutendsten Frauengestalten nicht nur Triers, sondern der gesamten Spätantike gilt Kaiserin Helena, die Mutter Konstantins des Großen, der von Trier aus das Römische Reich führte. Obwohl sie als Förderin des frühen Christentums und mutmaßliche Entdeckerin des Kreuzes Christi im Heiligen Land bis heute populär ist, liegt ihre Herkunft im Dunkeln. Die Kaiserin förderte in jeder Weise das sich ausbreitende Christentum. Im Alter von vermutlich 79 Jahren reiste sie ins Heilige Land. Dort ließ sie Grabungen vornehmen und stieß dabei auf die Reliquien des Heiligen Kreuzes und des Heiligen Grabes. An der Fundstelle veranlasste sie den Bau einer Basilika, der Grabeskirche. Darüber hinaus wird sie mit zahlreichen weiteren Kirchenbauten in Verbindung gebracht, darunter dem Vorgängerbau des heutigen Trierer Doms, der an die Stelle ihrer Wohnräume rückte. Fundstücke dokumentieren die räumliche Einordnung. Auch die Überführung des Heiligen Rocks und der Gebeine des Apostels Matthias nach Trier werden ihr zugeschrieben. Die Kaiserin starb vermutlich am 18. August 330 in Nikomedien (Izmir).

Mit diesen nachhaltigen Eindrücken lässt sich die geschichtsträchtige Stätte der ältesten Deutschen Bischofskirche besonders einordnen. Und so war es auch ein ganz besonderes Erlebnis für die Teilnehmenden, die den Tag mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Krypta des Doms mit DJK-Diözesanbeirat Volker Teklik ausklingen ließen. So dicht an die Wiege des Christentums im Bistum Trier zu rücken war ein spannender, emotionaler Moment, der sich ins Bewusstsein und die Erinnerung der teilnehmenden DJK´ler/innen eingräbt. Einen besonderen Dank galt der stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Margret Steinborn-Heinrich, die mit der Idee einen Begegnungstag im Zentrum des Bistums Trier durchzuführen, auf das Interesse der begeisterten Senioren stieß.

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